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Rekordzahlen am Alpe-Adria-Trail

18.08.2015
LR Benger: Kontinuität zahlt sich aus – Weitwanderweg wird zur Erfolgsgeschichte: 5.000 Wanderer im Juli, knapp zwei Millionen Euro Umsatz und rund 37.000 Nächtigungen

„Wir setzen auf das richtige Pferd: Natur erleben, sich im Urlaub bewegen, die Landschaft und das Land kennen lernen – all diesen Ansprüchen der Gäste werden wir mit dem Alpe-Adria-Trail gerecht“, fasst heute, Dienstag, Tourismusreferent LR Christian Benger zusammen. Die Juli-Zahlen würden belegen, dass der Weitwanderweg vom Gletscher zum Meer eine Erfolgsgeschichte wird. Erstmals seien gesamt 5.000 Wanderer gezählt worden, die in verschiedensten Teilabschnitten den Alpe-Adria-Trail gehen.

„Die Juli-Zahlen bei den Wanderern sind mehr als doppelt so hoch, wie die Zahlen im gesamten Jahr 2014. Kontinuität und Konzentration auf Wesentliches machen sich bezahlt“, berichtet Benger. In Übernachtungen würden sich diese Zahlen mit rund 36.626 niederschlagen. Im Juli 2015 habe das eigene Buchungscenter 4.205 Angebots- und Buchungsanfragen gezählt, im Juli 2014 seien es noch 785 gewesen. Das Verhältnis Buchungsanfrage zu Buchung werde mit 10:8 beziffert. Vor allem der Erfolg durch die Kombination von Infrastruktur, entsprechenden Angeboten und Bewerbung sei beim Alpe-Adria-Trail für alle sichtbar, so der Tourismusreferent.

Auch die Umsatzzahlen entwickelten sich erfreulich. Immerhin seien im Juli 2015 rund 1,8 Millionen Euro umgesetzt worden, im Juli 2014 habe man rund 160.000 Euro gezählt und im gesamten Jahr 2014 seien es 1,2 Millionen Euro gewesen. Mit an Bord seien bereits zehn Spezial-Reiseveranstalter, die den Alpe-Adria-Trail in Deutschland, England, Belgien und den Niederlanden verkaufen.

2014 sei auch ein neuer Weg beschritten worden, um junges Publikum für den Weitwanderweg zu begeistern: Mountainbike-Spezialist Danny McAskell habe Wanderer mit dem Mountainbike begleitet und den Film auf Youtube gestellt. 230.000 Views seien das Ergebnis gewesen. 2016 werde auch der erste englischsprachige Wanderguide von Bradt Guidebooks erscheinen.

„Wir haben ein grenzüberschreitendes Leuchtturmprojekt, deshalb wollen wir auch ein neues Interreg-Projekt auf die Schiene bringen. Die Gespräche mit Slowenien und Italien laufen bereits“, erklärt Benger. Mit dem slowenischen Wirtschaftsminister Zdravko Pocivalsek wurde laut Benger bereits vereinbart, dass ein gemeinsames Servicecenter errichtet werden soll. Bis dato habe jedes Land ein eigenes Servicecenter eingerichtet. „Der Alpe-Adria-Trail kennt keine Grenzen und die Gäste auch nicht. Dementsprechend ist das Service auszurichten“, sagt Benger.


Rückfragehinweis: Büro LR Benger
Redaktion: Robitsch/Sternig