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Eisen-III-Chlorid bei Donau Chemie Brückl ausgetreten

01.09.2015
LR Holub: Umwelttechniker vor Ort – Umweltgefährdung sehr gering
Gegen 21:30 Uhr kam es gestern (31. August 2015) durch Absprengen eines Verschlusses an einem Speicherbehälter zum Austritt von Eisen-III-Chlorid am Werksgelände der Donau Chemie Brückl. Das gibt heute, Dienstag, Umweltreferent LR Rolf Holub bekannt. Er verweist darauf, dass Umweltchemiker Erich Polzer die Entwicklung beobachte und davon auszugehen sei, dass es zu keiner weiteren Umweltgefährdung komme.

FeCl3 wird unter anderem als Fällungsmittel in Kläranlagen eingesetzt und reagiert im Wasser sauer. Von den ausgetretenen 164 Tonnen gelangte eine geringe Menge in die Gurk. Aus dem Fluss wurde eine automatische Probe entnommen, die bereits ausgewertet wird. Die Hauptmenge konnte im Kanalsystem abgedichtet bzw. in einem Löschwasserbehälter aufgefangen werden. In der Gurk konnten bei St. Filippen an einer strömungsschwachen Stelle bislang nur zwei tote Fische gefunden werden.

„Durch den Vorfall kam es sonst zu keinen weiteren Umweltbeeinträchtigungen“, so Holub. Die Gurk werde aber weiterhin beobachtet, die automatische Probenahmevorrichtung sei weiterhin in Betrieb.


Rückfragehinweis: Büro LR Holub
Redaktion: Schwarz/Sternig