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Kärnten startet Breitband-Internet-Offensive

05.09.2015
LH Kaiser, LHStv.in Schaunig: Breitbandstrategie Kärnten 2020 garantiert leistungsfähige Auffahrten auf die Datenhighways
In der nächsten Regierungssitzung am kommenden Dienstag wird der Akt „Breitbandstrategie Kärnten 2020“ zur Beschlussfassung eingebracht. Mit diesem Akt ist die Umsetzung und Finanzierung von Teilen des Masterplans „Breitbandstrategie Kärnten 2020“ garantiert.

Demnach soll das Breitbandbüro künftig beim Gemeindeinformatikzentrum Kärnten (GIZ-K) angesiedelt werden. Die GIZ-K GmbH ist eine gemeinsame Initiative des Landes Kärnten, des Kärntner Gemeindebundes und der Städte Klagenfurt und Villach. Die GIZ-K GmbH berät und unterstützt die Kärntner Gemeinden in allen Belangen der Informationstechnologie, so dass diese eine führende Rolle im Bereich moderner und effizienter Verwaltungsführung in Österreich einnehmen. Außerdem soll die GIZ-K im Bereich der Infrastruktur künftig eine zentrale Steuerung und Bewirtschaftung von Breitbandinfrastruktur im Öffentlichen Bereich, vor allem der Kärntner Gemeinden einnehmen.

"Gerade für den Wirtschafts- und Unternehmensstandort Kärnten mit seinen teils herausfordernden topografischen Voraussetzungen ist es unerlässlich, das vorhandene Breitbandnetz auszubauen und leistungsstärker zu machen", betonen Landeshauptmann Peter Kaiser und Gemeindereferentin LhStv.in Gaby Schaunig. Mit dem Ausbau könne die digitale Kluft zwischen städtischem und ländlichem Bereich, aber auch vorhandene soziale Kluften geschlossen werden.

"Schnelles, leistungsfähiges Internet auch und besonders für und im ländlichen Bereich ist ebenso eine wichtige Maßnahme gegen die Abwanderung von Unternehmen und Menschen wie auch eine wichtige sozial- und demokratiepolitische Aufgabe", erklärt Kaiser. Er betont, dass Breitband eine Schlüsselinfrastruktur für Arbeitsplätze, Neuansiedelungen und Erhaltung von Betrieben sei. In Zukunft sei mit einem sich ändernden Arbeitsmarkt zu rechnen, der neue Möglichkeiten und Notwendigkeiten bereithalte.

"Die Zahl grafischer und digitaler Unternehmen, die sich mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern via Internet vernetzen und die vermehrt Arbeiten an mobilen Arbeitsplätzen ermöglichen, werden steigen", sieht Kaiser große Chancen auch ländliche Bereiche zu stärken und attraktive Lebensbedingungen zu schaffen.

„Die Aufgabe des Breitbandkoordinators wird es sein, im Rahmen des Breitbandbüros bei der GIZ-K die Umsetzung der Breitbandstrategie, sowie die darüber hinaus gehenden Themen, die der Bereich Breitband aufwirft, in enger Abstimmung mit der Abteilung 7 (Wirtschaft, Tourismus, Infrastruktur und Mobilität) zu bearbeiten und voranzutreiben“, so Schaunig.

Eines der obersten Ziele muss die Gleichbehandlung von ländlichen Regionen und den Ballungszentren sein. „Den Menschen muss die Möglichkeit zur Teilhabe an Bildung, Arbeit und sozialem Leben geboten werden - unabhängig davon, ob sie im urbanen Raum oder in ländlichen Regionen leben“, betont Schaunig.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Schaunig
Redaktion: Kohlweis/kb