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Einzigartiges Verkehrsrechnersystem für St. Veit, Wolfsberg und Spittal sowie Ausweitung in Klagenfurt geplant

08.09.2015
LR Köfer: Drei Bezirksstädte wollen modernes Verkehrsrechnersystem des Landes nutzen – Positive Bilanz der Begegnungszone „Shared Space“ in Velden
"Das Land Kärnten verfügt über das modernste und leistungsstärkste Verkehrsrechnersystem in Österreich. Der Vorteil: Der Verkehrsrechner ist direkt mit dem Rechenzentrum des Landes verbunden“, erklärt der für Straßenbau zuständige Landesrat Gerhard Köfer heute, Dienstag, bei der Pressekonferenz im Anschluss an die Sitzung der Kärntner Landesregierung.

Durch das Rechnersystem sei laut Köfer eine Zeitsynchronisierung der Ampelanlagen sowie ein effizientes und an die entsprechenden Verkehrssituationen angepasstes Verkehrsdaten- und Meldungsmanagement möglich. Nirgendwo anders fließe der Verkehr demnach so zügig wie im Bereich des Ringes in Klagenfurt und in der Rosentaler Straße. „Damit ist es möglich, im Bereich IT und bei Wartungsarbeiten Kosten zu senken und Geld des Landes Kärnten zu sparen“, fasst Köfer zusammen.

Derzeit sind 120 Ampeln in Klagenfurt und Villach sowie im Kärntner Landesstraßennetz an den Rechner angeschlossen. Jährlich kommen 15 weitere dazu. „In der Endausbauphase sind bis zu 200 Ampeln vorgesehen“, blickt Köfer in die Zukunft. Er kündigt an, dass ein Ausbau des Rechnersystems auch auf die Stadtgemeinden St. Veit und Wolfsberg vorgesehen ist.

Zudem ausgebaut werden soll die „grüne Welle“ der Verkehrsanlagen auf den Klagenfurter Hauptverbindungen. Derzeit sind die Ampelanlagen am Klagenfurter Ring wie auch auf der Rosentalerstraße mit dem Verkehrsrechner verbunden. Eine Erweiterung ist nun für die B70 bis zur Auf- bzw. Abfahrt der Südautobahn A2, auf der B100 in Spittal sowie auf der B70 in Wolfsberg vorgesehen. Der Vorteil der „grünen Welle“ liegt laut dem Landesrat in einer Verkürzung der Wartezeit sowie einer Verringerung des Kraftstoffverbrauches und der Co2-Belastung. „Die Rückmeldungen der Autofahrer sind durch die Bank sehr positiv, weshalb die grüne Welle auch in einem größeren Gebiet angewendet werden soll“, so Köfer.

Eine positive Bilanz zieht Köfer auch knapp eineinhalb Jahre nach der Einführung der Begegnungszone „Shared Space“ in Velden. „Das neue Verkehrskonzept hat sich seit seiner Eröffnung im Mai 2014 sehr gut bewährt und die Verkehrsteilnehmer nehmen die neue Begegnungszone sehr gut an. Zudem hat das Projekt in Fachkreisen sehr hohe Aufmerksamkeit erlangt“, resümiert der Landesrat. Positives Echo gibt es auch seitens der Marktgemeinde Velden und der Polizeiinspektion Velden. Wie Köfer ausführt, habe sich die 30km/h Begrenzung als praxisgerecht erwiesen und die erste Bewährungsprobe bestanden. Die Verkehrsteilnehmer würden sich besser an die Verkehrsbedingungen anpassen und aufmerksamer fahren.


Rückfragehinweis: Büro LR Köfer
Redaktion: Herzog-Sternath/kb