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Waldpflegeverein hat seinen Betrieb wieder aufgenommen

09.09.2015
Rechtzeitig vor Herbstarbeit im Wald hat Waldpflegeverein Mitarbeiter wieder eingestellt - Entscheidung für weiteres EU-Projekt „Ausbildung im Wald“ steht an
Aufgrund des Zahlungsstopps der Finanzabteilung des Landes im März dieses Jahres konnten die 27 Mitarbeiter des Waldpflegevereins nicht mehr beschäftigt werden. Nach Aufhebung des Zahlungsstopps erfolgte die Freigabe der Mittel und jetzt vor dem Start der Herbstarbeit in den Wäldern hat der Waldpflegeverein seinen Betrieb wieder aufgenommen. Es geht um 310.000 Euro.

„600 Waldbesitzer werden jährlich von den Mitgliedern des Waldpflegevereins ausgebildet. Es geht um die richtige Bewirtschaftung der Wälder. Denn nur ein bewirtschafteter Wald kann seine Funktionen und den Wert erhalten“, sagt Forstlandesrat Christian Benger.

In 1.300 Hektar Wald werden von den Mitarbeitern und den Waldbesitzern gemeinsam jedes Jahr ökologische und forstliche Waldpflegemaßnahmen durchgeführt. „70 Prozent des heimischen Waldes sind bäuerlicher Kleinwald, also Waldflächen unter 200 Hektar. Die Besitzer haben oft weder Know-How noch Gerät, um ihre gesetzlich vorgeschriebenen Pflegemaßnahmen im Wald durchzuführen“, erklärt Benger die Notwendigkeit des Waldpflegevereins.

Prinzipiell wird der Waldpflegeverein über EU-Mittel als Leaderprojekt finanziert. Doch die Entscheidung, ob in der neuen Programmperiode bis 2020 wieder Geld für dieses Projekt fließt, liegt beim Bund und steht für den Herbst an. Daher hat das Land die Zwischenfinanzierung übernommen, die im März 2015 aber nicht erfolgen konnte und die Mitarbeiter wurden freigestellt. „Ich sehe dieses Projekt nicht gefährdet, weil es eine Notwendigkeit darstellt“, sagt Benger.


Rückfragehinweis: Büro LR Christian Benger
Redaktion: Robitsch/Stirn