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POLITIK

Kärntner Flugrettung für die Zukunft abgesichert

17.09.2015
LHStv.in Prettner: Europaweites Vergabeverfahren abgeschlossen – ARA und ÖAMTC/Christophorus Flugrettungsverein werden Leistungen sicherstellen
In der kommenden Regierungssitzung bringt Kärntens Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner einen Akt zur Beschlussfassung ein, mit dem die Zukunft der Kärntner Flugrettung vertraglich abgesichert wird. Um eine tragfähige und finanzierbare Lösung sowohl für das Land als auch die Flugrettungsbetreiber zur zukünftigen Absicherung der Flugrettung in Kärnten zu finden, wurde im Juli 2015 ein europaweites zweistufiges Vergabeverfahren zur Erbringung von Flugrettungsdienstleistungen im Land Kärnten eingeleitet. „Dieses Verfahren konnte nun zu einem Abschluss gebracht werden und die Bewerbergemeinschaft aus ARA und ÖÄMTC/Christophorus Flugrettungsverein erhielt den Zuschlag“, gibt Prettner heute, Donnerstag, bekannt.

Durch die nunmehr vertraglich gesicherten Rahmenbedingungen wird sichergestellt, dass in Kärnten die Leistungen der Flugrettungen flächendeckend erbracht werden und eine Eintreffzeit von längstens 15 Minuten am Einsatzort nicht überschritten wird. „Was viele Jahre nicht möglich war, ist nun endlich gelungen: Eine vertragliche Vereinbarung, die nicht nur die lebenswichtigen Leistungen für die Bevölkerung sicherstellt, sondern auch den Betreibern kostendeckende Einsätze ermöglicht“, so Prettner. Vor Vertragserstellung war den Betreibern eine kostendeckende Aufrechterhaltung der Flugrettung nicht möglich, was enorme Forderungen zur Bedeckung der Abgänge nach sich zog. „Durch die jetzt abgeschlossenen Verhandlungen konnten Rahmenbedingungen geschaffen werden, die für beide Seiten tragbar sind und für die Bevölkerung die beste Versorgung sichern“, so Prettner. Jährlich stellt das Land Kärnten rund 1,3 Millionen Euro für die Flugrettung zur Verfügung.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Schmied/Böhm