News

POLITIK

Bildung: Stärkere Integrationsmaßnahmen sind Investition in Zukunft Österreichs

18.09.2015
LH Kaiser unterstützt BM Heinisch-Hosek - Finanzierung mobiler Teams und von Sprachkursen muss gesichert sein - Unterstützung des Bundes für zusätzliche DAZ- und DAF-Lehrkräfte nötig
Bildungs- und Flüchtlingsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser sieht in der von der Bundesregierung beschlossenen Sprachstartkursen und mehrsprachigen mobilen Einsatzteams einen wichtigen und richtigen Schritt: „Es ist höchst an der Zeit der Integration von Flüchtlingskindern mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Davon profitieren letztlich alle und es wird damit das Fundament für mehr Solidarität und Verständnis zwischen Flüchtlingen und einheimischer Bevölkerung gelegt", teilte Kaiser heute, Freitag, mit.

Neben dem Bekenntnis zu mehr Integrationsmaßnahmen brauche es aber auch eine unmissverständliche Außer-Streit-Stellung der Finanzierung. „Wer A sagt muss auch B sagen", so Kaiser. Er erwarte sich in dem Zusammenhang auch, dass sich die Bundesregierung bei der Finanzierung der zusätzlichen Pädagoginnen und Pädagogen, die zur Integration der Kindern mit nicht deutscher Muttersprache in den Regelunterricht notwendig sind, stärker einbringe. „In Kärnten werden von bisher 55 eingesetzten Lehrkräften mit Deutsch als Fremdsprache bzw. Deutsch als Zweitsprache nur 15 vom Bund bezahlt. Im heurigen Schuljahr sind für die Betreuung der rund 270 schulpflichtigen Flüchtlingskinder etwa 15 weitere Lehrkräfte nötig", so Kaiser.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Schäfermeier/Zeitlinger