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Abteilung 9 - Straßenbauabteilung erhält Gütesiegel „zukunftsfähig & enkeltauglich“

18.09.2015
Bischof Schwarz, LH Kaiser und LR Köfer: Professionelles und menschliches Handeln zeichnet Abteilung 9 aus
Die Abteilung 9 – Straßenbauabteilung erhielt heute, Freitag, als erste Abteilung des Landes das Ethik-Gütesiegel des Wirtschaftsethik-Instituts Stift St. Georgen (WEISS) verliehen. Diözesanbischof Alois Schwarz und Landeshauptmann Peter Kaiser übergaben das Ethik Gütesiegel „zukunftsfähig & enkeltauglich“ (in Silber) an Landesrat Gerhard Köfer und Abteilungsleiter Volker Bidmon. An der Übergabe im Straßenbauamt Klagenfurt nahmen auch Landesamtsdirektor Dieter Platzer, sein Stellvertreter Markus Matschek, Klagenfurts Straßenbauamtsleiter Thomas Unterüberbacher sowie weitere Mitarbeiter der Abteilung 9 teil.

Kärnten sei ein Land, das große Menschlichkeit habe, sagte der Bischof. Hier gebe es Firmen und Verwaltungseinheiten, die an die Zukunft denken. In diesem Land sei es gut zu leben. Dieses Gute soll auf die Bühne gehoben werden, so der Bischof. Das Gütesiegel in Silber für die Abteilung 9 sei ein starkes Zeichen dafür, dass man sehr verantwortlich miteinander umgehe. Das mache auch stark für neue, große Herausforderungen, wie es die aktuelle Flüchtlingshilfe darstellt. Der Bischof dankte auch dem Landeshauptmann für seine Zuversicht und Lösungsorientiertheit. Die Abteilung 9 würde die Arbeit sehr professionell machen, es gebe saubere gepflegte Straßen. Darüber hinaus soll durch dieses Beispiel ethisches Verhalten und Handeln angeregt werden. Ein nachhaltiger und enkeltauglicher Managementansatz, der in der Unternehmensstrategie verankert sei und intern und extern gelebt werde, werde zunehmend wichtiger.

Herzlich bedankt wurde die Straßenbauabteilung für ihr alltägliches Handeln. Ethik impliziere Positives, es gehe um den verantwortlichen Umgang der Menschen miteinander und um Nachhaltigkeit, sagte der Landeshauptmann. Die Straßenbauabteilung praktiziere Ethik im Alltag und stelle auch die Infrastruktur für besondere Herausforderungen, etwa zur Bewältigung des Flüchtlingsstromes, zur Verfügung. Die Ethik sei mit „zukunftsfit und enkeltauglich“ sehr zutreffend und für den Alltag formuliert. Den Flüchtlingen zu helfen, sei angewandte Ethik, auch diese Prüfung werde Kärnten bestehen, so Kaiser: „Ich bin als Landeshauptmann und als Personalreferent sehr stolz auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Straßenbauabteilung“.

Straßenbaureferent Landesrat Köfer zeigte sich ebenfalls sehr erfreut über die unübliche, ungewöhnliche Auszeichnung und dankte dem Bischof sowie der Abteilung mit Volker Bidmon an der Spitze. Die Abteilung, die als erste die diese Auszeichnung erhalte, werde vorbildlich geführt. Vieles, was im Straßenbau geleistet werde, werde für selbstverständlich gehalten, ohne die gewaltigen Anstrengungen dahinter zu sehen. Auch all die vielen Erhaltungsaufgaben würden allgemein kaum wahrgenommen. Als Landesrat habe er mit einem nicht sehr großen Budget von 17 Mio. Euro sehr sparsam und verantwortungsvoll umzugehen, so Köfer. Er sagte, dass das Bestbieterprinzip zur Anwendung komme, damit würden Qualitäten sichergestellt werden.

Volker Bidmon sagte, dass man täglich mit Firmen und Anrainern konfrontiert sei und so sei man sehr herausgefordert, einander helfend und lösungsorientiert zu agieren.

Franz Schils, Vorstand des Wirtschaftsethik Institut Stift St. Georgen, überreichte die Urkunde. Martina Uster erläuterte den durchgeführten inntegrativen Ethik Check, welcher die Integration ganzheitlicher, ethischer und zukunftsfähiger Prinzipien ins Kerngeschäft, die Entwicklung des Innovationspotentials, sowie das Stakeholder- und Wertemanagement der Organisation untersuchte. Der Integrative Ethik Check wurde vom WEISS in Zusammenarbeit mit internationalen Professoren entwickelt.

Das "WEISS" ist eine unabhängige Organisation, die mit anerkannten internationalen Ethik- und Wirtschaftsprofessoren/-innen, ethische Werte und Standards für die Wirtschaft erarbeitet und diese praxisbezogen umsetzt. Die Entwicklung eines professionellen Rahmens für ethisches und nachhaltiges Handeln in der Wirtschaft ist das oberste Ziel vom WEISS. Dabei liegt der Schwerpunkt in der Ausbildung, Beratung und Schulung von Führungskräften, um sie bei der zukunftsorientierten Ausrichtung ihrer Geschäftstätigkeiten mit praxisorientierten, ethischen Managementtools zu unterstützen. So finden neben der Ethikausbildung auch CSR-Beratungen, praxisbezogene Schulungen und die CSR-Implementierung statt.

Die Abteilung 9 des Amtes der Kärntner Landesregierung (Straßenbauabteilung) hat ca. 650 Mitarbeiter/-innen und hat neben planerischen und koordinativen Aufgaben auch die Verantwortung im Dienstleistungsbereich (Erhaltung, Konfliktlösung, Regionalentwicklung u.v.m.), sowie die Sicherstellung der erforderlichen Verkehrssicherheit wahrzunehmen. Mit einem Bauvolumen von ca. 25 Mio. Euro, werden Hunderte Arbeitsplätze gesichert. In Kärnten werden ca. 2.700 km Landesstraßen B und L, 1.750 Brücken und 1.250 km Radwege von der Abteilung 9 betreut.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser/
Büro LR Köfer
Redaktion:kb
Foto: LPD/Eggenberger