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Gusenbauer-Stipendien gingen an Agnes Ebenberger und Maximilian Orgonyi

25.09.2015
Übergabe durch Alfred Gusenbauer und LH Peter Kaiser – Jury gratulierte
Agnes Ebenberger (23) und Maximilian Orgonyi (25) haben am Freitag das von Landeshauptmann Peter Kaiser und Bundeskanzler a. D Alfred Gusenbauer initiierte Gusenbauer-Stipendium im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung erhalten.

Die Arbeit von Agnes Ebenberger über „Evidenzbasierte Evaluation sozialpolitischer Maßnahmen“ wurde für das Masterprogramm an der University of Oxford aufgenommen. Orgonyi studiert seit 2013 Accounting & Finance im Masterstudium an der Universität St. Gallen und widmet sich der EZB, den europäischen Banken und Kontrollsystemen (SSM) bzw. deren Evaluierung.

Die Initiatoren Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser und Förderer Alfred Gusenbauer übergaben die Stipendien im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung heute bereits zum zweiten Mal. Gekommen waren auch Landesschulratspräsident Rudolf Altersberger, Jurymitglieder, Familienangehörige und Freunde der Stipendiaten.

Die Stipendien sollen auch weiterhin an Kärntner Studierende gehen, die im Bereich der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften studieren und das Studienjahr im Ausland absolvieren. Es sind zwei Stipendien pro Jahr (je 5.000 Euro pro Studienjahr bzw. 2.500 Euro, die pro Semester ausgezahlt werden).

Landeshauptmann und Gusenbauer sowie die weiteren Jurymitglieder Kleine-Chefredakteurin Antonia Gössinger, Hans- Peter Haselsteiner, Monika Kircher und Andrea Wastian (BKS) gratulierten den beiden zu ihren bisherigen Studienerfolgen und wünschten ihnen weiterhin viel Erfolg. Sie betonten den Wert der wissenschaftlichen Leistung für die Gesellschaft und die große Chance, zusätzliches Wissen im Ausland zu erwerben.

Kaiser drückte seine Freude über die Stipendiengewinner und ihr Engagement aus. Es sei wichtig, im Ausland Studien und Erfahrungen zu machen, sagte Kaiser und betonte die Gleichwertigkeit der beiden Stipendien. Auch Kärnten würde von Menschen mit solchem Wissen und sozialem Impetus sehr profitieren.

Förderer Gusenbauer erklärte, dass offizielle Unterstützungen seitens der EU sehr wichtig seien, aber sie würden oft nicht ausreichen. Daher wolle er mit seiner Förderung einen Beitrag zur Lebenskarriere von jungen Menschen sowie fürs Land leisten. Neben der wissenschaftlichen Exzellenz sei auch die soziale Komponente bei der Bewertung ein wichtiges Kriterium. Die Erkenntnisse der beiden jungen Wissenschafter mögen möglichst vielen Menschen praktisch zugutekommen, so Gusenbauer.

Antonia Gössinger und Monika Kircher strichen die besonderen Begabungen der Stipendiaten hervor. Gössinger ging auf die Arbeit von Agnes Ebenberger „Evidenzbasierte Evaluation sozialpolitischer Maßnahmen“ näher ein. Ebenberger möge viel Wissen und Erfahrungen im Ausland machen und dann doch wieder nach Kärnten zurückkehren, wünschte sich die Chefredakteurin. Ebenberger, die auch viel von Debattierkultur bzw. –klubs hält, erwartet ein sehr hartes und aufregendes Jahr in Oxford. Wie sozialpolitische Maßnahmen optimal funktionieren und wirken, bevor sie angewendet werden, sei verstärkt zu prüfen, sagte die junge Forscherin.

Monika Kircher sprach zu den Arbeiten von Maximilian Orgonyi „Analysis oft he Short Term Impact oft he ECB Comprehensive Assessment Results on the European Banking Sector“. Orgonyi ist unglaublich ehrgeizig und engagiert. Der überaus sportlich aktive Student will seine Studien in St. Gallen früher als geplant zu Ende bringen. Auch Kircher wünschte sich, dass Orgonyi mit Kärnten konstruktiv verbunden bleibe.

Agnes Ebenberger und Maximilian Orgonyi dankten Kaiser und Gusenbauer sowie der Jury für das Stipendium. Sie schilderten sehr persönlich die große Bereicherung an Wissen und Erfahrung, die sie schon bislang durch mehrere Auslandsaufenthalte erhalten haben. Auslandserfahrung werde immer stärker eingefordert. Der Landeshauptmann, Gusenbauer sowie alle Anwesenden zeigten sich vom Weitblick der beiden Stipendiaten sehr beeindruckt.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion:kb
Fotohinweis: LPD/fritzpress