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Kärntner Schülerin holte Gold bei IESO in Brasilien

29.09.2015
LH Kaiser und LR Holub gratulieren zu großem Erfolg bei der Internationalen Erdwissenschaftsolympiade piade
Bei der Erdwissenschaftsolympiade (IESO) in Brasilien (13. bis 21. September) gab es großartige Erfolge für Kärnten: Anna Rupp und Jasmin Pfeiffer - Schülerinnen des Peraugymnasiums in Villach – holten mit dem gesamten IESO-Team Austria vier Medaillen. Anna Rupp errang mit ihrem Team sogar Gold in der International Team Field Investigation. Bei der IESO stellen sich Schülerinnen und Schüler aus der ganzen Welt im Einzelwettbewerb sowie in internationalen Teams theoretischen und praktischen Aufgaben aus dem Bereich der Geowissenschaften. Auf der Agenda stehen auch Nachhaltigkeit und globales Umweltbewusstsein.

„Eine großartige Leistung vom gesamten österreichischen Team, aber ganz besonders von den zwei Kärntner Schülerinnen Anna Rupp und Jasmin Pfeiffer“, lobte Bildungsreferent Peter Kaiser und gratulierte auch dem Betreuerteam für die ausgezeichnete Arbeit. Einen so schwierigen wissenschaftlichen Wettkampf zu bewältigen bzw. sogar zu gewinnen, zeuge von sehr guter Vorbereitung und ausgezeichnetem Wissen. „Solche Erfolge sind nicht nur für das Peraugymnasium in Villach sondern für das gesamte Kärntner Bildungssystem Bestätigung und Ansporn zugleich“, zeigte sich Kaiser sehr erfreut. Es sei ein gutes Zeichen für die Zukunft unseres Landes, denn Medaillen und Erfolge in dieser Größenordnung würden einmal mehr zeigen, welches Potenzial in Kärntner Schülerinnen und Schülern steckt und was die Förderung von Talenten bringe. „Eines steht fest: Naturwissenschaften müssen in Kärnten weiter gestärkt werden - die Nachwuchstalente dafür sind vorhanden“, betonte der Landeshauptmann.

„Ich gratuliere von ganzem Herzen zu diesen tollen Leistungen im Bereich der Naturwissenschaft. Es ist eine eindrucksvolle Bestätigung, dass Kärnten über viele junge Talente verfügt, die Großartiges zustande bringen“, sagte Landesrat Rolf Holub, der auch den Betreuerinnen und Betreuern, den Lehrerinnen und Lehrern am Villacher Peraugymnasium sowie den Verantwortlichen des NAWI-Zentrums der Pädagogischen Hochschule Kärnten für die Organisation und ihren engagierten Einsatz seinen herzlichen Dank ausspricht. Seine Unterstützung für die internationale Olympiade und die Kärntner Schülerinnen und Schüler, die daran teilnehmen, werde jedenfalls weiterhin bestehen bleiben, erklärte Holub: „Unserer Jugend gehört die Zukunft und bei so tollen jungen Menschen und ihren außerordentlichen Leistungen bin ich sehr optimistisch für unsere Zukunft. Kärnten kann sich wirklich glücklich schätzen“, so Holub.

Bei diesem Wissenschaftswettbewerb geht es um Kompetenzen in den Bereichen Geophysik, Hydrophysik, Aerophysik und „terrestrische“ Astronomie, also der Einfluss der Gestirne auf Gezeiten, Jahreszeiten oder Strahlungshaushalt der Erde. Die Arbeitssprache bei den Wettbewerben war Englisch. Das Team aus Österreich bestand aus Jasmin Pfeifer und Anna Rupp (beide Peraugymnasium Villach) sowie Selina Löschenkohl und Christoph Gruber-Veit (beide HTL Leoben. Betreuer waren Sabine Seidl (PH Klagenfurt) und Bernhard Sallay (Peraugymnasium). Verantwortlich für das Rekrutieren des IESO-Nationalteams, die Organisation der Teilnahme und die Koordination der bundesweiten Trainingsstandorte ist das NAWI-Zentrum der Pädagogischen Hochschule Kärnten, das im Bereich der internationalen Olympiaden große Erfahrung hat. Das Land Kärnten mit Landeshauptmann Kaiser und Landesrat Rolf Holub, die Entwicklungsagentur Kärnten und die Industriellenvereinigung sind Unterstützer dieser jungen Wissenschaftsolympiade.


Rückfragehinweis: Büros LH Kaiser, LR Holub
Redaktion: Ulli Sternig
Fotohinweis: Mag. Bernhard Sallay