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HLW Spittal/Drau gewinnt Schulprojekt „Quo vadis EU 2035“

30.09.2015
LH Kaiser: Kreative Vielfalt mit Ideenfindung, Analysen und Recherchen wird zu Recht ausgezeichnet - LSR-Präsident Altersberger: Kreativität sind keine Grenzen gesetzt
Im Spiegelsaal des Amtes der Kärntner Landesregierung ging heute, Mittwoch, die Siegehrung des Kärnten weiten EU-Schulprojektes „Quo vadis EU 2035- 20 Jahre EU-Mitgliedschaft Österreichs“ über die Bühne. EU- und Schulreferent Landeshauptmann Peter Kaiser, der amtsführende Präsident des Landesschulrates, Rudolf Altersberger, Jurymitglieder und Sponsorenvertreter ehrten die Siegerklasse und zeichneten die Schülerinnen und Schüler von vier Kärntner Schulen (Abendgymnasium Klagenfurt, NMS Weitensfeld, BG/BRG Villach St. Martin, HLW Spittal/Drau) mit Urkunden und Büchern aus.

Den Siegerpreis, eine Brüssel-Reise, durften die Schülerinnen und Schüler der1 AHW der HLW Spittal/Drau entgegennehmen. Sie gewann mit ihrem multimedialen Projekt „EU-News 2035“, einer Nachrichtensendung. Für ihre Produktion benötigten die 26 Schülerinnen und Schüler einen Tag zur Ideenfindung, sechs Stunden zur Textfindung und acht Nachmittage für Aufnahme, Schnitt und Produktion.

„Quo vadis EU 2035“richtete sich an alle Kärntner SchülerInnen der Sekundarstufe I und II. Sie sollten sich aktiv und kreativ mit der EU im Jahr 2035 auseinander zu setzen und dabei grafische, sprachliche oder multimediale Projekte zu entwickeln.

Für Kaiser zeigen die eingereichten Projekte das große Potential der Kärntner Schuljugend. „Ihr habt gezeigt, dass euch die EU am Herzen liegt. Eure kreative Vielfalt mit Ideenfindung, Analysen und Recherchen wird heute zu Recht ausgezeichnet“, gratulierte er allen Schulklassen und den Pädagoginnen und Pädagogen. Gleichzeitig forderte der Landeshauptmann die Schülerinnen und Schüler auf, auch künftig das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen. Den Medien und den Sponsorenvertretern dankte er für die positive Grundstimmung. „Beide sind zukunftsorientiert“, so der EU-Referent Die Spittaler Siegerklasse forderte er auf, sich weiter inspirieren zu lassen und die Brüssel-Reise auch zur Festigung der Klassengemeinschaft zu nützen.

Für Altersberger war es spannend, die eingereichten Projekte zu studieren. „Sie haben die herausragende Erkenntnis gebracht, dass der Kreativität keine Grenzen gesetzt sind“, so der amtsführende LSR-Präsident. Vorgestellt wurde von ihm auch der Taschenfolder „EU in der Tasche, Europa im Herzen“. Er wurde vom Europahaus Graz gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern als schlaues Büchlein über die EU gestaltet. „In ihm sind die wichtigsten EU-Fakten immer griffbereit zum Nachlesen dabei“, betonte Altersberger.

Voll des Lobes waren die vier Juryvertreter und die Sponsorenvertreter. ORF-Kärnten Landesdirektorin Karin Bernhard verhehlte nicht, dass alle Jurymitglieder die Qual der Wahl hatten. „Das Siegerprojekt bestach durch seine Inhalte und Zukunftsvisionen und man hat gemerkt, dass sich die Klasse ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzte“, lautet ihre Begründung.

Thomas Cik (Kleine Zeitung) zeigte sich ebenfalls beeindruckt, auch von der Idee, dass es in 20 Jahren noch immer mehrsprachige Printmedien geben werde. Kerstin Wassermann (Kärntner Krone) betonte, dass sie die positive Aufbruchstimmung für die EU gefreut aber auch überrascht habe. Chefredakteur Gerd Leitner (Kärntner Woche) hofft, dass die EU in die Richtung gehen werde, wie sie von den Schülerinnen und Schülern aufgezeigt wurde.

Univ. Prof. Dietrich Kropfberger von der Privatstiftung Kärntner Sparkasse betonte, dass die Jugend die Zukunft der EU und Kärntens sei. „Wir haben sofort ja gesagt zur Unterstützung des Schulprojektes. Ich bin mir sicher, dass die EU auch in 20 Jahren weiterbesteht und sich weitentwickelt“, so Kropfberger.
Die Leiterin des Kärntner EU-Verbindungsbüros Brüssel, Martina Rattinger, hob die engagierte Arbeit aber auch die Visionen der teilnehmenden Schulen hervor. „Bei Euch ist die EU in 20 Jahren in guten Händen“.

Neben dem Siegerprojekt stellte das Abendgymnasium Klagenfurt „Acht Leitideen der EU“ vor. Die 1. Klasse der Neuen Mittelschule Weitensfeld kreierte unter anderem eine neue, vierstrophige Europahymne und gab eine Strophe auch gesanglich zum Besten. Die 7 A Klasse des BG/BRG St. Martin stellte ihre 20 seitige mehrsprachige Jubiläumszeitung „The Sankt Martin Times 2035“ vor.

Der Preisverleihung wohnte auch Kärntner Sparkasse Marketing-Bereichsleiter Diethard Theuermann bei. Moderiert wurde die Preisverleihung von Eva Kranz (Antenne Kärnten).


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser, Landesschulrat Kärnten
Redaktion: Michael Zeitlinger
Fotohinweis: LPD/fritz-press