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ASKÖ-Landestag 2015

04.10.2015
LH Kaiser: Klares Bekenntnis zur Notwendigkeit von Dachverbänden – Jugendförderpreis vergeben
Alle vier Jahre findet der ASKÖ-Landestag statt und alle zwei Jahre werden die besten Nachwuchssportlerinnen und -sportler mit dem ASKÖ-Jugendförderpreis geehrt. Beides fand heute, Sonntag, im großen Festsaal des Kärntner Landesfeuerwehrverbandes in Klagenfurt im Beisein von Sportreferent LH Peter Kaiser statt. Von Kaiser gab es ein klares Bekenntnis zur Notwendigkeit von Dachverbänden und großes Lob für die ausgezeichnete Arbeit.

„Für mich als Landeshauptmann und Sportreferent von Kärnten sind die Dachverbände unverzichtbar“, betonte Kaiser. Ihre Hauptaufgabe – die Organisation von Ehrenamtlichkeit - mache den Sport erst in dieser Breite möglich. Andernfalls würden viele Strukturen zusammenfallen, manches verloren gehen und einige würden ihren Sport nicht mehr ausüben können.

„Ich danke nicht nur für das, was Ihr alle täglich tut, sondern auch für ein aktives sportliches Vereinsleben und die Förderung von Jugendlichen, die so weg von der Straße in geordnete Strukturen geführt werden“, sagte der Landeshauptmann. Auch wenn die derzeitigen Umstände nicht die förderlichsten und angenehmsten seien, so werde man sportlichen Teamgeist beweisen und das Tief durchtauchen. „Der Fokus liegt auf dem Nachwuchs“, so der Sportreferent. Gemeinsam mit Finanzreferentin LHStv.in Gaby Schaunig seien kommunale Bauoffensiven auch den Sport betreffend in Planung sowie die gezielte Förderung von Talenten in Kooperation mit Sponsoren und Gönnern. „Sport ist eine der wichtigsten gesellschaftspolitisch verbindenden Institutionen und ich freue mich auf gemeinsame - mit der großen Kärntner Sportfamilie betriebene - nächsten Jahre.“

„Gerade in schwierigen Zeiten müssen wir die Rahmenbedingungen gestalten und den Funktionärinnen sowie Funktionären Perspektiven geben, damit der Sport wieder den Stellenwert bekommt, den er verdient“, sagte Sportunion-Präsident Ulrich Zafoschnig. ASVÖ-Präsident Kurt Steiner verwies ebenfalls auf die Wichtigkeit der Dachverbände: „Gemeinsam sind wir stark und schaffen die Voraussetzungen.“ Präsident der ASKÖ Bundesorganisation NRAbg. Hermann Krist lobte die Landesorganisation Kärnten als ausgezeichnet geführt und bedankte sich beim Landeshauptmann, der als Sportreferent die wertvolle Arbeit der vielen Funktionäre zu schätzen wisse. Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz bezeichnete die ASKÖ als zuverlässigen Partner und wichtige Basis für den gesamten Sport in Österreich. „Der Breitensport wird nicht aus den Augen verloren, so trägt das große Bewegungsangebot sehr viel zur Gesundheit und Steigerung der Fitness der Bevölkerung bei.“

In einem Film präsentierte Präsident Anton Leikam die vielfältige und hervorragende Arbeit der ASKÖ. Der erfolgreiche Verband biete unter anderem als Partner der Vereine wichtige Serviceleistungen und lege großes Augenmerk auf Ausbildung sowie Fortbildung. Die bedeutungsvollsten Aufgaben seien die Nachwuchsförderung sowie die Breiten- und Gesundheitsarbeit. So sei das neue Bewegungszentrum in der Landesgeschäftsstelle zu 80 bis 85 Prozent ausgelastet.

Für den wichtigen Jugendförderpreis hat die Kärntner Sparkasse die Patronanz übernommen. Vergeben wird er an Sportlerinnen und Sportler, die zumindest einen österreichischen Meistertitel oder entsprechende internationale Erfolge erreichen konnten. Ausgezeichnet werden zudem die besten Nachwuchsmannschaften. Ein weiteres Kriterium ist das Alter der Aktiven - sie müssen zwischen 15 und 19 Jahre alt sein. Einzelsportler erhalten für ihre erbrachten Leistungen 400 Euro, für die Mannschaften bekommt der jeweilige Verein 500 Euro. Dieses Geld wird in die weitere sportliche Zukunft der Sportlerinnen und Sportler investiert.

An der Veranstaltung teilgenommen haben unter anderen die ASKÖ-Vizepräsidenten, Hans-Peter Schlagholz (Bürgermeister von Wolfsberg) und Jürgen Pfeiler (Vizebürgermeister von Klagenfurt), Ewald Wiedenbauer, Präsident der Volkshilfe Kärnten, Landessportdirektor Arno Arthofer und Sparkasse-Marketingleiter Diethard Theuermann. Moderiert wurde der Landestag von ASKÖ-Geschäftsführer LAbg. Günter Leikam.

Den Jugendförderpreis erhielten Lea Bostjancic (Leichtathletik, LAC Klagenfurt), Johannes Burgstaller (Fechten, Fechtklub Treibach-Althofen), Jenny Ertl (Badminton, ASKÖ Kelag Kärnten), Antonella Fantoni (Orientierungslauf MTB-O, NF Villach Orientierungslauf), Pirmin Hacker (Ski Alpin, ASKÖ Sonnenkraft St. Veit/Klippitztörl), Katharina Holzer (Volleyball, ATSC Wildcats), Anna Juppe (Langlauf, ASKÖ Villach), Lukas Krainer (Tennis, KLC), Mario Leitner (Kanu, KC Glanegg), Fabian Obmann (Snowboard, ASKÖ ESV St. Veit), Marcel Pachteu (Triathlon, LAC Wolfsberg), Carina Pölzl (Leichtathletik, LAC Klagenfurt), Julian Preissl (Leichtathletik, LC Villach), Sebastian Spendier (Handball, SCA RBB St. Veit), Katharina Truppe (Ski Alpin, ESV St. Veit/Glan), Daniela Ulbing (Snowboard, SK ASKÖ Landskron), Nikolai Uznik (Sportklettern/Bouldern, SV St. Johann/Ros.), Laura Verschnig (Karate, Karateclub Feldkirchen), Cornelia Wohlfart (Leichtathletik, LAC Klagenfurt), Laura Zechner (Leichtathletik, TLC ASKÖ Feldkirchen). Mannschaften: ATSC Sparkasse Wildcats Klagenfurt (Volleyball), EV Edelweiss Klagenfurt (Stocksport) und LAC Klagenfurt (Leichtathletik).

Die Arbeitsgemeinschaft für Sport und Körperkultur in Österreich (ASKÖ) wurde 1892 unter dem Namen "Arbeiterbund für Sport und Körperkultur in Österreich" gegründet und ist somit der älteste Dachverband in Österreich. In etwa 4.400 Vereinen werden 1,1 Millionen Mitglieder betreut. Das Verbandsmotto der ASKÖ lautet: "Sport für alle - jedem sein Sport“.

(I N F O: www.askoe-kaernten.at )


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Ulli Sternig
Foto: LPD/Peter Just