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Diskussion über gesellschaftliche Zukunftsfragen

09.10.2015
LH Kaiser bei Symposion „Landschaft des Wissens“ am Weißensee: „Mit strategischer Landesentwicklung Kärntens Zukunftsperspektiven forcieren“

Der herbstliche Weißensee bildete die landschaftliche Kulisse zum international besetzten Symposion „Wage zu denken! Die offene Gesellschaft – eine Illusion!?“. Für drei Tage hatte der Universitäts.club/Wissenschaftsverein Kärnten gemeinsam mit der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt und zahlreichen weiteren Kooperationspartnern hochkarätige Referenten zu einem intensiven Diskurs über regionale und globale Herausforderungen und damit verbundene Zukunftsvisionen versammeln können.

Im Rahmen der Abschlussveranstaltung dieses Symposions unterstrich Landeshauptmann Peter Kaiser am Donnerstag in seinem Resümee die Bedeutung eines inhaltlich breit angelegten Nachdenkens über die Zukunft der Gesellschaft und insbesondere auch über die Zukunft Kärntens: „Strategisches Denken im Sinne einer wissenschaftlich fundierten Zukunftsforschung ist eine politische und gesellschaftliche Kernaufgabe. Ein Symposion wie dieses fügt sich nahtlos ein in eine aktuelle Initiative des Landes, denn mit dem Grundkonzept zur strategischen Landesentwicklung (STRALE 2025) wurde ein wichtiger Grundstein zur verbesserten Entwicklung und Koordination der Qualitäten unseres Landes gesetzt."

STRALE 2025 wurde vor wenigen Tagen präsentiert. Dieses neue Konzept für die strategische Landesentwicklung Kärnten will auch Orientierung für die Regierung, Verwaltung und die Landesgesellschaften geben. Künftig sollen gute Ideen und Konzepte, auch jene der Bürger geprüft werden, nach kritischer Analyse in der Administration verankert und letztendlich der Politik vorgelegt werden. Vom Planen zum Handeln, vom Denken zum Tun, sei das Ziel, damit künftig die Kapitale des Landes bestmöglich genutzt werden. Dazu zählen das ökonomische Kapital (Bildung, Wissenschaft, Forschung, Wissenschafts- und Wirtschaftskooperationen), das soziale Kapital (Gesundheit und Pflege bzw. die Verantwortung der Gesellschaft für Schwache), das kulturelle Kapital (Sprachenvielfalt, Zusammenarbeit im Alpen-Adria Raum und der Euregio) und das natürliche Kapital (Arbeitsplätze, Lebensqualität, erneuerbare Energie). "Alle vier müssen gesteuert werden, transparent sein und es muss zu einer Verwaltungsvereinfachung kommen“, so Kaiser.

Das Symposion „Landschaft des Wissens“ fand heuer bereits zum dritten Mal statt, Vorträge hielten Jean Feyder, Heiner Flassbeck, Gerald Häfner, Peter Heintel, Yvonne Hofstetter, Walter Posch und Armin Thurnher; konzipiert und moderiert wurde das Symposion von Horst Peter Groß, Präsident des Universitäts.club/Wissenschaftsverein Kärnten.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Pucker/kb