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Fischsterben in Möll: Stauregelungskonzept prüfen

09.10.2015
Umweltreferent Holub entsetzt und verwundert – Ursachen müssen rasch und umfassend geklärt werden
Bei der Stauseespülung des Kraftwerkes Rottau im Mölltal durch den Kraftwerksbetreiber Verbund kam es gestern, Donnerstag, zu einem massiven Fischsterben in der Möll. „Ein Sachverständiger des Landes Kärnten war vor Ort und hat unmittelbar Rettungsmaßnahmen eingeleitet und erste Schadenserhebungen vorgenommen. Das volle Ausmaß des Schadens wird aber erst in den nächsten Tagen im Detail feststellbar sein. Das Ministerium als zuständige Wasserrechtsbehörde ist sofort informiert worden“, so Umweltlandesrat Rolf Holub.

„Die Ursachen müssen rasch und umfassend geklärt werden. Ein solcher Vorfall darf sich keinesfalls wiederholen“, betont er. „Nur auf Basis messtechnisch fundierter Datengrundlage können Konsequenzen adäquat abgeschätzt werden“, ist Holub verwundert über den Vorfall, den er genau prüfen will. „Ich bin entsetzt über diesen Vorfall und es stellt sich die Frage, wenn auf Grundlage sorgfältiger Datenerhebung und -analyse eine Stauspülung vorgenommen wird, wieso es zu derart dramatischen Auswirkungen auf die Umwelt kommen kann“, so der Umweltreferent. „Offensichtlich wurden aus einem ähnlich dramatischen Vorfall der Vergangenheit leider nicht die entsprechenden Schlussfolgerungen gezogen. Das Stauregelungskonzept gehört daher dringend entsprechend überprüft und bearbeitet“, stellt Holub klar.


Rückfragehinweis: Büro LR Holub
Redaktion: Knafl/Böhm