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Abschluss des LIFE-Projekts lässt Lavant aufleben

13.10.2015
LR Holub: 3,5 Mio. Euro Investitionen schaffen entlang des Flusslaufs neuen Lebensraum für gefährdete Arten – Heute Abschluss des Naturschutzprojekts
Seit 2011 wurde an der Lavant am LIFE-Projekt gearbeitet. Heute, Dienstag, wird das Projekt mit einer festlichen Veranstaltung abgeschlossen. Vier Jahre lang wurde zwischen St. Andrä und Altach eine Reihe von wichtigen Flussbaumaßnahmen umgesetzt, um die Lavant wieder für Fische durchwanderbar zu machen und neue Lebensräume zu schaffen. Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, das Land Kärnten, der Wasserverband Lavant und die Europäische Union investierten insgesamt 3,5 Millionen Euro in das Naturschutzprojekt. Mit 1,5 Millionen Euro kommen rund 50 Prozent der Mittel von der Europäischen Union, je 900.000 Euro und damit ca. 25 Prozent investierten Bundesministerium und Land Kärnten in das Projekt.

„Die Lavant war einst das fischreichste Fließgewässer Kärntens. Durch die Regulierung des Flusses war vom ehemals großen Fischreichtum nur mehr wenig über. Mit dem heute abgeschlossenen Projekt wird wichtiger Lebensraum für gefährdete Arten geschaffen, der Fischbestand entwickelt sich dadurch sehr positiv“, erklärt Umweltreferent Rolf Holub.

Für die Revitalisierungsmaßnahmen an der Lavant wurden insgesamt Flächen von 4,3 Hektar angekauft. Die größte Maßnahme konnte dabei auf Höhe Mühldorf in der Gemeinde St. Andrä umgesetzt werden: Auf rund 400 Metern erhielt die Lavant einen neuen Flusslauf, der genügend Platz für vielfältige Gewässerlebensräume bietet. Gleichzeitig konnte durch landschaftsbauliche Gestaltungsmaßnahmen ein attraktiver Naherholungsraum für Besucherinnen und Besucher geschaffen werden. „Viele der baulichen Maßnahmen an der Lavant führten auch zu einer Verbesserung des Hochwasserschutzes. Mit dem heutigen Tag wird ein rundum gelungenes Projekt erfolgreich abgeschlossen. Die Lavant kann durch die umfangreichen Maßnahmen wieder richtig aufleben und bietet auch Erholungssuchenden wunderschöne Plätze“, so Holub.


Rückfragehinweis: Büro LR Holub
Redaktion: Rauber/Böhm
Fotohinweis: Büro LR Holub/H. Frei