News

LOKAL

Möll: Begehung nach Spülung

13.10.2015
LR Köfer: Es gilt nun, den tatsächlichen Schaden festzustellen
Wie Fischereilandesrat Gerhard Köfer heute, Dienstag, mitteilt, hat der Gewässerökologe des Landes Kärnten, Thomas Friedl, am Montag eine Follow-Up-Begehung des Möllabschnittes zwischen der Staumauer Rottau und der Eisenbahnbrücke bei der Möllmündung in die Drau durchgeführt. Dabei wurden zahlreiche tote Fische aufgefunden, die den Schluss nahe legen, dass nach der Möll-Spülung eine Bergefischung nicht oder unzureichend vorgenommen worden ist. Zudem konnte zwar der Nachweis von vorhandenen Fischnährtieren im Flussbett erbracht werden, allerdings zeigte sich, dass diese im unmittelbaren Wehrbereich nur in geringen Maßen vorkommen und erst flussabwärts wieder zunehmen.

Es werden bei Ereignissen wie Spülungen nicht nur tote, sondern auch lebende Fische von der Strömung mitgerissen. Köfer zeigt sich ob der Beobachtungen des Gewässerökologen alarmiert: „Um den tatsächlichen Ausfall festzustellen, wird deshalb nächste Woche eine Elektrokontrollbefischung vorgenommen.“ Grundsätzlich stellt der Landesrat klar, dass der Schaden als solches nicht direkt mit Geld gut zu machen sei, da einheimische Fische auf Grund ihres Laich- und Fluchtverhaltens wesentlich höher zu bewerten seien als frische, ortsfremde Setzlinge.


Rückfragehinweis: Büro LR Köfer
Redaktion: Gollob/Böhm