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IT-Kommunaltag 2: Breitband-Ausbau ist Entwicklungschance für ländlichen Raum

14.10.2015
LHStv.in Schaunig: Gemeinden können Fördermittel vom Bund abholen - Vertreter des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie informierten über neue Programme

Bis zum Jahr 2020 sollen alle österreichischen Haushalte Zugang zu ultraschnellem Breitband haben – das ist das Zielt der Breitbandstrategie des Bundes. Informationen aus erster Hand gab es dazu heute, Mittwoch, für die Kärntner Gemeinden beim IT-Kommunaltag im Rahmen der Messe für Informations- und Kommunikationstechnologie IT Carinthia in Klagenfurt. „Gemeinden können für den Breitbandausbau Fördermittel vom Bund abholen“, gab dabei Gemeindereferentin LHStv.in Gaby Schaunig bekannt.

Werner Höss von der Stabstelle Informations- und Kommunikationsinfrastruktur im Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie informierte die zahlreich anwesenden Vertreter der Kärntner Gemeinden über die zweite Ausschreibung der Leerrohr-Förderung, die derzeit aufgesetzt wird. „Im Zuge von Tiefbau-Arbeiten, die eine Gemeinde ohnehin durchführt, kann sie gleichzeitig Rohre verlegen, die bei einer späteren Breitband-Anbindung genutzt werden können. Die Kosten dafür werden vom BMVIT teilweise übernommen.“ Höss betonte die große Bedeutung des Breitbandausbaus vor allem im ländlichen Raum: „Breitband-Investitionen wirken sich positiv auf die wirtschaftliche Entwicklung und die Beschäftigung aus.“

Nähere Informationen zum Breitbandausbau sowie zu allen Fragen rund um Informations- und Kommunikationstechnologie erhalten die Kärntner Gemeinden beim Gemeindeinformatikzentrum GIZ, einer gemeinsamen Initiative des Landes, des Kärntner Gemeindebundes und der Städte Klagenfurt und Villach.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Schaunig
Redaktion: Matticka/Zeitlinger