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POLITIK

Stipendien sollen Europabewusstsein vertiefen

15.10.2015
LH Kaiser verlieh Stipendien an Kärntner Studierende – Alle vier wissenschaftlichen Arbeiten haben EU/Kärnten-Bezug

 „Wissen schaf(F)t EUropa in Kärnten“ – So heißt das Stipendium, das Kärntner Studierende für wissenschaftliche Arbeiten über EU-Themen sowie deren Auswirkungen und Bedeutung für Kärnten begeistern soll. Heute, Donnerstag, wurden vier Stipendien von EU- und Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser im Amt der Kärntner Landesregierung verliehen.

Der Landeshauptmann gratulierte und strich die Bedeutung der wissenschaftlichen Arbeiten über Europa auch für Kärnten hervor. „Die eigentliche Intention liegt für mich darin, dass die junge Generation mit unterschiedlichen wissenschaftlichen Zugängen und Levels ein Europabewusstsein entwickelt, es vorantreibt und umsetzt“, erklärte er. Wichtig sei für ihn auch die starke Vernetzung der tertiären Bildungseinrichtungen (Universität, Fachhochschule, Pädagogische Hochschule) in Kärnten, die auch im Zuge von „Wissen schaf(F)t EUropa in Kärnten“ großartig erfolge. „Alle drei Laudatoren sind der Beweis, dass die Kärntner Hochschulkonferenz auf der Wissenschaftsebene toll funktioniert“, so Kaiser. Die Stipendien seien aber auch ein wichtiger Beitrag für die Steigerung und Vertiefung des EU-Bewusstseins der jungen Generation, meinte der Landeshauptmann.

Die Stipendien gingen im heurigen Jahr in der Kategorie Bakkalaureatsarbeit an die Geographiestudentin Iris Hansche und bei den Diplom- bzw. Masterarbeiten an BA Bianca Rischanek (FH), und BA BA Verena Kaipel (PH). Das Dissertations-Stipendium ging an MMag. Thomas Wurzer. Bei der Stipendienverleihung anwesend waren Rischanek und Kaipel.

Die Laudationen für die Stipendiatinnen und Stipendiaten hielten die Jurymitglieder Robert Klinglmaier (Alpen-Adria-Universität Klagenfurt) für Hansche. Olivia Kada (FH Kärnten) würdigte Rischanek. Vizerektorin Uni. Doz. Gabriele Khan (Pädagogischen Hochschule) stellte die Arbeit von Kaipel vor und Martina Rattinger (EU-Verbindungsbüro Brüssel) jene von Wurzer. Einhelliger Tenor aller Laudatoren: „Die Stipendien leisten eine wichtigen Beitrag, über die Grenzen zu schauen und sind auch für die Arbeit der Kärntner Landesregierung wichtig“.

Das Stipendium richtet sich an Studierende der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, der Fachhochschule Kärnten und der Pädagogischen Hochschule Kärnten. Insgesamt neun Anträge, drei für Bachelorarbeiten, vier für Master- bzw. Diplomarbeiten und zwei für Dissertationen, wurden bei der dritten Stipendiatsausschreibung diesmal eingereicht. Aus ihnen vergab die unabhängige Jury vier Stipendien. Bakkalaureatsarbeiten werden drei Monate lang mit je 100 Euro gefördert, für Diplom- oder Masterarbeiten gibt es ein halbes Jahr lang 300 Euro monatlich und für Dissertationen ein Jahr lang 400 Euro monatlich.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Michael Zeitlinger
Fotohinweis: Büro LH Kaiser/Benny Bürger