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NS-Symbol bei Fußballmatch: LH Kaiser fordert Konsequenzen

19.10.2015
Verhalten des Spielers ist absolut inakzeptabel – Von Vereinsseite unmissverständliche Distanzierung und Entschuldigung gefordert
Angewidert zeigt sich Kärntens Sportreferent Landeshauptmann Peter Kaiser über Berichte und Zeugenaussagen, wonach bei einem Fußballmatch am Wochenende ein Spieler einen Gegenspieler eines slowenischsprachigen Kärntner Fußballvereines in übelstem Nazi-Jargon beschimpft hat und seine NS-Verherrlichung durch Symbole offen zur Schau getragen hat.

„Dafür gibt es keine Ausreden und auch null Toleranz. Derartige abscheuliche Ausbrüche dürfen nirgendwo in Kärnten auch nur einen Millimeter Platz haben“, macht Kaiser deutlich. „Das darf keinesfalls als Lausbubenstreich abgetan werden.“ Daher sei der Kärntner Fußballverband gefordert, hier ein unmissverständliches Signal und ein unübersehbares Exempel zu statuieren. Zudem erwarte er sich vom Verein des Spielers eine sofortige Stellungnahme. „Eine Entschuldigung beim beschimpften Gegenspieler und dessen Verein ist das Mindeste“, so Kaiser.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Schäfermeier/Böhm