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Kontrollbefischung in der Möll: Äschebestand nachhaltig geschädigt

22.10.2015
LR Köfer: Erste Ergebnisse bestätigen große Ausfälle
Nach ersten Erkenntnissen ist durch die Speicherspülungen der Möll eine Schädigung des Fischbestandes eingetreten. Bei der Elektrobefischung durch ein 15-köpfiges Team von Sachverständigen und Gewässerökologen wurde heute, Donnerstag, festgestellt, dass vor allem der Äschenbestand nachhaltig geschädigt ist. Landesrat Gerhard Köfer, meinte vor Ort: "Bei den Äschen, vor allem bei größeren, müssen wir momentan von Ausfällen bis zu 90 Prozent ausgehen. Damit ist der Schaden noch größer ausgefallen, als wir angenommen hatten." Auf Grund des momentanen Ergebnisses scheinen, laut Köfer, alle Bemühungen, die man sich in den vergangenen Jahren mit dem Äschenprojekt gemacht hat, vergebliche Liebesmüh gewesen zu sein.

Aufgrund einer gestern erneut durchgeführten Spülung des Gößnitzsees stellte die Trübung der Möll heute eine Herausforderung für die Befischung dar. "Es gilt nun, die Ergebnisse auszuwerten und mit einer Befischung von 2014 abzugleichen. Für das erfolgreiche Äschenprojekt heißt es nun wieder ‘Zurück an den Start‘", kommentiert Fischereireferent Köfer. „Um genauere Ergebnisse zu erhalten, wird eine weitere Befischung im November, nach dem Abschluss der Arbeiten am Gößnitzsees, angesetzt“, kündigte Köfer an.


Rückfragehinweis: Büro LR Gerhard Köfer
Redaktion: Gollob/Stirn