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Baugipfel: Im Kärntner Bauwesen konnten im ersten Halbjahr 514,2 Mio. Euro erwirtschaftet werden

30.10.2015
LHStv.in Schaunig: Dank der konstruktiven Kooperation zwischen Sozialpartnern, Bauvertretern und Land haben auch in konjunkturell schwierigen Zeiten investive Maßnahmen gewirkt
Wohnbau- und Finanzreferentin LHStv.in Gaby Schaunig, die ARGE Bauwirtschaft und der ÖGB hatten heute, Donnerstag, zum „Baugipfel“ geladen. Weitere Teilnehmer: Mag. Gerold Laubreiter (Obmann-Stellvertreter), DI Barbara Holtsch-Quendler (GF Landesinnung Bau), Mag. Margit Schmidt, Mag. Bärbel Kolbitsch, Bgm. Herbert Gaggl, Christoph Obex, Mag. Manfred Zechner, Dr. Wolfgang Mayr-Knoch, Horst Anhell, LIM DI Gerhard Oswald, Ing. Alexander Gstraimer, DI Herbert Horn, Gottfried Hatzenbichler (LV der Gewerkschaft Bau-Holz); Mag. Angelika Fritzl und Ing. Herwig Weber (Abt.2 - Wohnbau), Dr. Manfred Mertel (Abt.3 – Gemeinde).

Mit einer positiven Entwicklung begann die Präsentation der Finanzreferentin: „Laut aktuellster Statistik wurden im ersten Halbjahr 2015 im Bauwesen Kärntens nach bisher vorläufigen Ergebnissen insgesamt 514,2 Mio. Euro erwirtschaftet“. Gegenüber dem vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres errechnet sich daraus ein Anstieg um 6,5 Prozent (Österreich: - 2,6 Prozent). „Diese positive Zwischenbilanz ist nicht zuletzt auf die gemeinsamen investiven Maßnahmen der Sozialpartner, den Bauvertretern und dem Land zurückzuführen“, unterstrich Schaunig.

„Auch der Wohnbau sorgt für eine kontinuierliche Auftragslage in der Bauwirtschaft“, so Schaunig. Im Jahr 2015 wurden bis dato 482 Wohneinheiten mit Gesamtbaukosten in Höhe von 71,6 Mio. Euro zugesichert. Diese Projekte befinden sich in der Umsetzungsphase. „Aus dem Wohnbauprogramm 2015 sind noch 457 Wohneinheiten zur Einreichung und Umsetzung offen, sodass allein aus dem heurigen Programm nochmals rund 70 Millionen an Bauinvestitionen zu erwarten sind“, blickt Schaunig in die Zukunft.

Für das Jahr 2016 sind vom Wohnbauförderungsbeirat 919 zur Umsetzung genehmigt, was ein Investitionsvolumen in Höhe von rund. 137,9 Mio. Euro bedeutet. Einig waren sich alle: Wer baue, der glaube auch an die Zukunft. Zu den aktuellen Daten bestätigen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, dass die Maßnahmen bereits greifen und zum Unterschied von Restösterreich entwickle sich der Baubereich in Kärnten positiv.

Seitens der Finanzreferentin wird angeregt, dass im Sinne der Transparenz und Vereinfachung alle Bauvorhaben des Landes auf der Landeshomepage verlinkt werden. „Dadurch können nicht nur Effizienzsteigerungen erreicht werden, sondern es ist auch jederzeit und für jeden das aktuelle Bauvolumen des Landes ersichtlich". Schaunig kündigte einen weiteren Baugipfel mit den Sozialpartnern und den Vertretern der Bauwirtschaft für die erste Jahreshälfte 2016 an.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Schaunig
Redaktion: Kohlweis
Fotohinweis: Büro LHStv.in Schaunig