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Große Impulse durch Wohnbauprogramm

08.11.2015
LHStv.in Schaunig: Programm 2017 bis 2018 fungiert als Konjunkturmotor und sichert Arbeitsplätze
„Im Jahr 2015 wurden bis dato 482 Wohnungen mit Gesamtbaukosten in Höhe von 71,6 Millionen zugesichert und diese Projekte sind in der Umsetzungsphase“, informierte heute, Sonntag, Wohnbaureferentin LHStv.in Gaby Schaunig.

Aus dem Wohnbauprogramm 2015 seien noch 457 Wohnungen zur Einreichung und Umsetzung offen, sodass allein aus dem heurigen Programm nochmals rund 70 Millionen Euro an Bauinvestitionen zu erwarten seien. Für das Jahr 2016 seien vom Wohnbauförderungsbeirat 919 Wohnungen (umfasst das Großprojekt in der Keltenstrasse in Klagenfurt mit 235 Wohnungen) zur Umsetzung genehmigt, was ein Investitionsvolumen in Höhe von rund 137,9 Millionen Euro bedeutet. „Mit dem Wohnbau wird also für eine kontinuierliche Auftragslage in der Bauwirtschaft Sorge getragen“, sagte Schaunig.

Aus dem vom Wohnbauförderungsbeirat genehmigten Wohnbauprogramm 2017 – 2018 gehe hervor, dass bestimmte Voraussetzungen bei einzelnen Projektvorhaben eingehalten werden müssten. „Eine Bedingung ist beispielsweise ein innovatives Bebauungskonzept, das ein zukunftsorientiertes Wohnen mit entsprechenden Durchmischungsformen garantiert. Konkret sind unter anderem Generationenwohnen, Wohngemeinschaften, Starterwohnungen für junges Wohnen und betreubares Wohnen umzusetzen“, so die Wohnbaureferentin. Starre baulich-räumliche Strukturen würden auf diese Dynamiken nicht reagieren können.

„Es ist an der Zeit zu berücksichtigten, dass sich im Wohnbau die gesellschaftlichen Verhältnisse ändern und dadurch neue Konzepte des Wohnens benötigt werden“, befürwortete Schaunig die vom Wohnbauförderungsbeirat geforderten Voraussetzungen. Es liege auf der Hand, dass es notwendig geworden sei, bei Planungen eine neue Verantwortlichkeit unserer Generation gegenüber der älteren Generation zu haben.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Schaunig
Redaktion: Kohlweis/Sternig