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Terror in Paris: Land Kärnten setzt als Solidaritätszeichen Fahnen vor Regierung auf Halbmast

14.11.2015
LH Kaiser: Solidarität ist und muss stärker sein als Gewalt - Europa muss noch enger zusammenrücken
Bestürzt zeigt sich Kärntens Landeshauptmann über die Terroranschläge der vergangenen Nacht in Paris. „Kärnten fühlt mit Frankreich. Dieser feige, hinterhältige Anschlag auf die Menschen in Paris ist ein Anschlag auf die europäische Solidargemeinschaft. Als Teil der europäischen Familie sind unsere Gedanken bei den Angehörigen der Opfer“, so Kaiser.

Als Zeichen der Solidarität habe er, Kaiser, die Fahnen vor dem Gebäude der Kärntner Landesregierung auf Halbmast setzen lassen.

Kaiser appelliert an die europäischen Mitgliedsstaaten enger zusammenzurücken und gemeinsam alles zu tun, um die Menschen in Europa vor solchen abscheulichen und unmenschlichen Anschlägen zu schützen. „Unsere Antwort darf nicht Hass oder Gewalt sein, weil das nur weitere Gewalt erzeugt. Unsere Antwort muss ein Mehr an Solidarität sein“, so Kaiser. Feigen Mörderbanden wie der Terrormiliz Islamischer Staat müsse man unmissverständlich deutlich machen, dass sie Europa und die europäische Glaubens- und Wertegemeinschaft niemals in die Knie zwingen können.

„Natürlich sind die Menschen verunsichert. Oberste Aufgabe der europäischen Politik ist es, entsprechende Maßnahmen zu setzen, um den Menschen ihr Schutz- und Sicherheitsgefühl zurückzugeben. Dafür braucht es auch endlich und deutlich schnellere Maßnahmen zur Bewältigung der Flüchtlingsbewegung“, so Kaiser. Einmal mehr fordert er, die europäischen Mitgliedsstaaten müssten in und nahe den Konfliktgebieten, in Syrien, Jordanien, Irak, aber auch an den europäischen Außengrenzen entsprechende Sicherheitszonen einrichten, wo lückenlos alle Flüchtlingen erfasst, kontrolliert und jene, die ein Anrecht auf Asyl haben, auf alle europäischen Mitgliedsstaaten aufgeteilt werden.

Darüber hinaus seien die Friedensbemühungen auf internationaler Ebene deutlich zu verstärken. „Europa muss die USA und Russland auf einen gemeinsamen Weg für Frieden und gegen Terror einschwören“, so Kaiser abschließend.

Rückfragehinweis: Büro LH Peter Kaiser
Redaktion: Schäfermeier/Stirn