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Skisicherheit: 41.300 SchülerInnen erhielten seit 2007 wertvolle Aufklärung

21.11.2015
LH Kaiser: 5.100 SchülerInnen hörten 2014/15 Skisicherheitsvorträge – Sicherheitsbeauftragter Hudobnik: Ski- und Snowboardunfälle stiegen leicht an

Die heurige Ski- und Snowboardsaison startet, so die Temperauren mitspielen, in Kärnten Ende November. Schulreferent Landeshauptmann Peter Kaiser und der Skisicherheitsbeauftragte des Landes, Markus Hudobnik, appellierten heute, Samstag, an die jungen Wintersportlerinnen und Wintersportler auch im heurigen Winter sich der Gefahren auf und abseits der Pisten bewusst zu sein. Zudem präsentierten Kaiser und Hudobnik Details zum Skisicherheitsabschlussbericht 2014/15. Der Landeshauptmann dankte zudem Hudobnik für seine Tätigkeit als Skisicherheitsbeauftragter seit 2007, die er mit Ende des Jahres beendet. „Insgesamt 41.300 SchülerInnen erhielten seit 2007 wertvolle Aufklärung zum Thema Skisicherheit“, so Kaiser.

Die Ski- und Snowboardunfälle sind in der letzten Wintersaison in Kärnten nach Auswertung der Unfallkennzahlen der Skigebiete leicht gestiegen. 2014 gab es 1.739 Ski- und Snowboardunfälle, 2015 waren es 1.841. Die meisten Unfälle gab es im Bereich der unteren Extremitäten (41 Prozent), gefolgt von den oberen Extremitäten (39 Prozent), den Kopfverletzungen (11 Prozent) und letztlich den Wirbelsäulenverletzungen (8 Prozent).

„Mit ein Grund war die schneearme Wintersaison. Kärntens Skigebiete versuchen mit Sicherungsmaßnahmen Gefahrenstellen auf den Skipisten zu entschärfen. Es liegt jedoch in der Verantwortung aller SkisportlerInnen nicht über die eigene körperliche Verfassung hinaus zu fahren“, betonten Kaiser und Hudobnik. Beide wiesen zudem drauf hin, sein Können nicht zu überschätzen und mögliche Gefahrenstellen frühzeitig zu erkennen. „Für ein ungetrübtes Wintersportvergnügen ist es notwendig, sich entsprechend vorzubereiten, zu informieren, Rücksicht auf andere zu nehmen und sich an Regeln zu halten. Zudem ist die richtige Ausrüstung ein Muss", betonte der Landeshauptmann.

Seitens des Landes Kärnten werde auch in budgetär schwierigeren Zeiten für die Skisicherheit einiges unternommen. Dazu gehören die Skisicherheitstage in Skigebieten mit dem Landesschulrat, Vorträge in Schulen und Skikursunterkünften, Weiterbildungsseminare für LehrerInnen, das Pistengütesiegel, die Lawinenwarnung sowie die Zusammenarbeit mit Skischulen, Seilbahnbetreibern, Rettungs- und Einsatzorganisationen.

Hudobnik hielt in der letzten Wintersaison wieder Skisicherheitsvorträge für knapp 5.100 Schülerinnen und Schüler. „22 Volksschulen mit ihren dritten und vierten Klassen, 15 Neue Mittelschulen, 20 Gymnasien und vier Höhere Schulen nahmen daran teil Dabei haben sie auch praktisch die Erste Hilfe und Sicherungs-Maßnahmen bei einem Skiunfall kennen gelernt“, gab Hudobnik bekannt.

Von 2.000 SchülerInnen wurde ein Skisicherheitstest ausgefüllt und jeder Testteilnehmer wurde mit einem LH-Diplom und einem kleinen Andenken belohnt.

Seitens des Landes wurden neben den Vorträgen auch Weiterbildungsseminare für Lehrer kostenlos angeboten. Zudem fanden wiederum die Skisicherheitstage in der Zeit vom 13.-15.01.2015 auf der Gerlitze statt. Organisiert wurden diese von Landesschulrat, Unterabteilung Notfallvorsorge und -kommunikation des Landes, dem Österreichischen Bergrettungsdienst, den Naturfreunden und der AUVA. 1.300 Ski- und Snowboarderinnen nahmen daran teil.

Kaiser und Hudobnik verwiesen zudem auf die Info Broschüre Verhaltensrichtlinien für Skifahrer und Snowboarder" mit den zehn „Pistenregeln“ und die Schulfilm-DVD „Sicher auf der Piste mit Steffi und Fritz“. „Mehr als 70 Stück wurden im Jänner und Februar 2015 an Schulen in ganz Österreich versendet. Auf You Tube gab es bis dato 8.000 Zugriffe“, so Kaiser.

I N F O: https://www.ktn.gv.at/260395_DE-ktn.gv.at-Skisicherheit

ANHANG- Skisicherheit Jahresbericht 2014-2015 gesamt.pdf


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Michael Zeitlinger