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Schulsportleistungsmodell Kärnten ist die Nummer 1 in Österreich

24.11.2015
LH Kaiser: Spitzensport, Leistung und Bildung werden seit 19 Jahren optimal zusammen geführt
Im Medienraum des Amtes der Kärntner Landesregierung wurde heute, Dienstag, im Rahmen einer Pressekonferenz von Bildungs- und Sportreferent LH Peter Kaiser, gemeinsam mit SSLK-Obmann Franz Wilfan und den Sportlern Robin Seidl , Marco Haller und Mario Leitner der 19-jährige erfolgreiche Weg des Schulsportleistungsmodell Kärnten (SSLK) thematisiert.

„Sport und Bildung gehören zusammen. Das Schulsportleistungsmodell beweist es und ist herzeigenswert. Spitzensport, Leistung und Bildung werden hier optimal zusammengeführt, das Trainingsprogramm wird mit den Fachverbänden und SpartentrainerInnen abgestimmt und die SportlerInnen werden in ihrem Werdegang Richtung Matura bestmöglich unterstützt“, stellte der Landeshauptmann erfreut fest. Durch die enge und effektive Zusammenarbeit mit den Vereinen, den Fachverbänden und dem Olympiazentrum Kärnten würden die SSLK-Athleten den letzten Schliff und somit eine gute Basis für die Zukunft bekommen. „Für Profisportler und junge Menschen, die es werden wollen, ist es wichtig, neben dem Sport als zweites Standbein für eine entsprechende Zukunftsperspektive auch eine gute schulische Ausbildung zu haben“, so Kaiser weiter.

Der Landeshauptmann erinnerte auch daran, dass es in Kärnten im Bereich von Bildung und Sport etliche Projekte gäbe, die positiv Schlagzeilen machen. Er nannte die zahlreichen Schulsportveranstaltungen, bei denen Kärnten Nummer 1 sei und die Projekte „Spitzensport und Studium“ bzw. „Sportverein triff Schule“.

„Mit ausgezeichneten Lehrpersonen und den besten Sportwissenschaftern ist es uns in den letzten 19 Jahren gelungen, die optimale Verknüpfung von Bildung und Leistungssport zu errichten“, stellte Wilfan fest. Der SSL-Kärnten Obmann berichtete auch, dass durch die Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Sport und dem Verband der österreichischen Nachwuchsleistungssportmodelle (VÖN) das SSL-Kärnten gleichzeitig zum Nachwuchskompetenzzentrum des Landes Kärnten wurde. „Wir sichten und fördern Talente auch aus Vereinen“, so Wilfan.

Positive Meldungen zum SSL-Kärnten gab es von den drei Spitzensportlern. Beachvolleyballer Robin Seidl hob die essentielle und mannigfaltige Ausbildung hervor: „Die Ausbildung im SSLK war sehr cool, ich würde es wieder so machen. Man lernt viel für das Leben aber auch für die Gesundheit“, betonte er. „Man hat keinen Druck, weil man weiß, dass man neben dem Sport mit dieser schulischen Ausbildung auch Alternativen hat“, befand Profiradler Haller. „Die Betreuung und das Training sind top und die Lehrer geben einem trotz vieler Abwesenheiten einen Rückhalt“, berichte Kanute Leitner.

Der Pressekonferenz wohnten auch Spittal/Draus 2. Vizebürgermeister Andreas Unterrieder, Landesskiverband Kärnten- Präsident Raimund Berger, BRG/BORG Klagenfurt-Direktor Walter Ebner, BORG Spittal-Direktor Andreas Biedermann und Landessportdirektor und Olympiazentrum Kärnten-Leiter Arno Arthofer bei. Moderiert wurde die PK von SSLK-Obmann Stellvertreter Klaus Sadovnik.

Die Liste mit Namen von SSLK-Absolventen liest sich wie das Who is Who der Kärntner Sportelite und ist gespickt mit Olympiasiegern, Welt- und Europameistern wie Thomas Morgenstern, Mathias Mayer, Markus Salcher, Othmar Striedinger, Nico resch, Lisa Zaiser, Michael Raffl, Thomas Koch, Thomas Hundertpfund, und viele andere. Zudem dürfen sich die SSLK-Sportler Nico Resch, Sarah Vilic, Lisa Perterer, Robin Seidl, Mario und Lisa Leitner, Lisa Zaiser und Marco Haller berechtigte Hoffnungen machen, im österreichischen Olympiakader für Rio 2016 zu stehen.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Michael Zeitlinger
Fotohinweis:LPD/Gert Eggenberger