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POLITIK

HCB: System der Lebensmittelkontrollen funktioniert

24.11.2015
Bevölkerung erhält im Handel ausschließlich Fleisch, welches den strengsten Anforderungen gerecht wird
Nach der HCB-Causa soll das Görtschitztal wieder eine positive Zukunft bekommen, vor allem die Gesundheit der Menschen steht für die Verantwortlichen im Bereich des Landes Kärnten im ständigen Fokus. Ein wesentlicher Bereich dabei sind die Kontrollen von Fleisch und Fleischprodukten. Gemeinsam mit der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit und dem Gesundheitsministerium wurde ein Kriterienkatalog entwickelt, der eine Beurteilung jedes landwirtschaftlichen Betriebes vorsieht und erst bei Erfüllung aller Kriterien eine Freigabe für die unbedenkliche Schlachtung von Rindern ermöglicht.

Dass das System funktioniert, zeigt auch ein aktuelles Beispiel aus Eberstein, welches im Wege eines NGOs an das Land Kärnten herangetragen wurde. Dort wurden in einem landwirtschaftlichen Betrieb bei zwei Kalbinnen im Zuge der Schlachtung HCB-Werte von 0,28mg/kg bzw. 0,14mg/kg festgestellt. Entgegen anders lautender Gerüchte handelt es sich bei diesem Betrieb um einen von der ständigen Untersuchungspflicht noch nicht ausgenommenen Betrieb. Aufgrund der innerhalb des Amtes der Kärntner Landesregierung festgelegten Vorgangsweise wurde dieses Fleisch nicht in den Verkehr gebracht, nicht für den menschlichen Verzehr verwendet, sondern der ordnungsgemäßen Entsorgung zugeführt.

Dieses Beispiel zeigt, dass die Sachverständigen und Veterinärbehörden des Landes Kärnten bemüht sind, weit über den gesetzlich vorgesehenen Rahmen hinausgehend Vorsorge zu treffen. Es werden also auch Produkte, die eigentlich lebensmittelrechtlich tauglich wären, nicht in den Verkehr gebracht. Vor allem die Bevölkerung des Görtschitztales, aber auch darüber hinaus, soll im Handel ausschließlich Fleisch erhalten, welches den strengsten Anforderungen gerecht wird.

Videobeitrag auf: http://kaernten.tv/shows/27


Rückfragehinweis: Landesamtsdirektion
Redaktion: Markus Böhm