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POLITIK

17,4 Millionen Euro für Beschäftigung und Armutsbekämpfung in Kärnten

28.11.2015
LHStv.in Schaunig: Kärnten wird Mittel aus Europäischem Sozialfonds in maximaler Höhe abholen – Kofinanzierung für 2016 durch AMS gesichert
Zur Stärkung des wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalts der Europäischen Union wurde der Europäische Sozialfonds (ESF) geschaffen. Der Fokus in der Programmperiode 2014 bis 2020 liegt auf Beschäftigung, Bekämpfung von Armut und Lebenslangem Lernen. Insgesamt 17,4 Millionen Euro stehen für Kärnten bis 2020 zur Verfügung – die Hälfte davon kommt aus dem ESF-Topf, die andere Hälfte wird kofinanziert, und zwar vom Land, dem AMS, den Gemeinden, Sozialpartnern oder anderen Dritten. „Aufgrund der derzeitigen Projekt-Bewerbungen ist davon auszugehen, dass 2016 ein Projektvolumen von rund vier Millionen Euro umgesetzt werden kann“, berichtete heute, Samstag, Arbeitsmarktreferentin LHStv.in Gaby Schaunig.

Zwei Millionen Euro davon kommen aus Brüssel, rund 1,7 Millionen Euro vom AMS Kärnten im Rahmen des Territorialen Beschäftigungspaktes (TEP) und rund 350.000 Euro vom Land. „Dies ist ein weiteres Beispiel dafür, wie Fördermittel des Landes ideal eingesetzt werden“, betonte Schaunig. „Jeder Cent wird hierbei vervielfacht. So werden mit geringem Mitteleinsatz maximale Effekte erzielt.“ Dies sei gerade unter den aktuell schwierigen budgetären Rahmenbedingungen unabdingbar. „Menschen in Beschäftigung zu bringen, ist das beste Mittel zur Armutsbekämpfung. Daher werden wir auch weiterhin investitions- und beschäftigungswirksame Maßnahmen forcieren und dafür EU-Mittel in der maximal möglichen Höhe abholen“, so Schaunig.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Schaunig
Redaktion: Matticka/Böhm