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Ehrenamtliche verdienen Hochachtung und Dank

05.12.2015
Heute Tag des Ehrenamtes – LH Kaiser und LT-Präsident Schober: "Ohne die Ehrenamtlichen wäre vieles nicht möglich, sie leisten täglich Großartiges"
Heute, 5. Dezember, ist Internationaler Tag des Ehrenamtes. Der Tag steht im Zeichen des Gedenkens und Dankes an alle ehrenamtlich Tätigen. Der Tag des Ehrenamtes wurde 1985 von den Vereinten Nationen beschlossen und fand erstmals 1986 statt.

Landeshauptmann Peter Kaiser dankt anlässlich dieses Tages allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die sich Tag für Tag in den Dienst der Allgemeinheit stellen. Am heutigen Tag findet auch eine grenzüberschreitende Veranstaltung der Zivilschutzorganisationen von Friaul und Kärnten in Pordenone statt. An dieser nimmt stellvertretend für den Landeshauptmann der Zweite Landtagspräsident und Zivilschutzpräsident Rudolf Schober teil. Auch dieses Treffen steht ganz im Zeichen des Ehrenamtes und beweist die gute grenzüberschreitende Kooperation mit den Nachbarn.

„Die Ehrenamtlichen zeigen gerade jetzt in der Flüchtlingskrise, wie beeindruckend ihr Einsatz ist. Sie geben Kärnten ein Gesicht der Hilfsbereitschaft und Solidarität, sie helfen anderen Menschen und kümmern sich um ihr Wohl und dies Tag für Tag“, sagt Kaiser. Erfreulich sei, dass in Kärnten diese enorme Herausforderung gut bewältigt werde, weil es eine gute Kommunikation und Koordination zwischen allen beteiligten Institutionen gebe. Nun gelte es, auf nationaler und vor allem auf europäischer Ebene rasch Maßnahmen zu setzen und zu beschleunigen, um die Zahl der Flüchtlinge zu begrenzen, indem die EU-Staaten die Außengrenze gemeinsam schützen und Flüchtlingszonen nahe den Krisengebieten errichten und die Fluchtgründe beseitigen bzw. verringern, fordert Kaiser erneut.

Kaiser und Schober betonen, wie unverzichtbar die Ehrenamtlichen sind. Jede Katastrophe wäre eine doppelte Katastrophe ohne die vielen Freiwilligen und Ehrenamtlichen in den Einsatzorganisationen. „Ehrenamtliches Engagement ist der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält. Sie kommen aus allen Gesellschaftsbereichen, aus allen politischen Lagern und sind Menschen „wie du und ich“, so Kaiser. Ihnen gilt der Dank für ihre großartigen Leistungen. In Österreich sind knapp 45 Prozent der Menschen in Organisationen und Vereinen freiwillig tätig und beweisen ihre Einsatz- und Hilfsbereitschaft für andere Menschen.

Auch Schober lobt die vorbildliche Zusammenarbeit aller Blaulichtorganisationen mit ihren hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Sie alle leisten gerade auch in diesen Tagen Großartiges und dafür gebühre ihnen Hochachtung und Dank. „Vieles wäre in diesem Land nicht möglich ohne das Engagement der Freiwilligen und Ehrenamtlichen. Sie erbringen Milliardenbeträge an Wertschöpfung“, so Schober. Wer sich engagiert, dürfe deshalb nicht nur keine Nachteile haben, sondern müsse gefördert werden, fordern Kaiser und Schober, denn: „Ehrenamt ist unbezahlbar!“.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Schäfermeier/kb