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POLITIK

Optimistische Signale von der Klimakonferenz in Paris

06.12.2015
LR Holub: Endentwurf mit rechtlich verpflichtenden Klimaschutzmaßnahmen und zusätzlichen Vorschlägen zur CO2-Reduktion wurde dem Vorsitz der Klimakonferenz übergeben
Das erste Versprechen der Klimakonferenz wurde umgesetzt: Gestern, Samstag, hat die eigens eingerichtete Arbeitsgruppe zur Erarbeitung der Verhandlungsgrundlage von Durban für erweiterte (Klimaschutz-) Maßnahmen (ADP) dem Vorsitz der Klimakonferenz den Endentwurf der rechtlich verpflichtenden Klimaschutzmaßnahmen sowie zusätzlichen Vorschlägen zur CO2-Reduktion vorgelegt.

„In dieser Klimavereinbarung sind sämtliche wichtige CO2-Reduktionsmaßnahmen festgeschrieben. Unschlüssig ist man sich derzeit darüber, ob das Klimaziel auf 2 oder auf 1,5 Grad fixiert wird. Die ersten Reaktionen auf die 21 Seiten umfassende rechtlich verbindliche Vereinbarung sowie auf die zusätzlichen 22 Seiten an unverbindlichen Vorschlägen sind vorsichtig optimistisch. Morgen wird dieser Entwurf von den Ministerinnen und Ministern diskutiert“, berichtet Energie- und Umweltreferent Landesrat Rolf Holub von der Weltklimakonferenz in Paris.

Fortschritte seien auch dahingehend erreicht worden, wer für die Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen finanziell aufkommen soll. Die Entwicklungsländer riefen erneut jene Staaten, die ihren Reichtum auf Kosten des Klimas erreichen konnten, in die Pflicht und erinnerten an deren Versprechungen, die Kosten für den Klimaschutz sowie die Anpassungsmaßnahmen zu übernehmen.

Gestern, Samstag, nahm Holub unter anderem am Empfang der Chinesischen Jugendorganisation „Youthink Center“, des führenden Onlineportals „NetEase“ sowie des Chinesischen Clubs an der Universität Science Po teil. Dabei wurde mit großem Enthusiasmus der vorliegende Verhandlungsentwurf diskutiert. China ist ein wesentlicher Akteur, der großes Potential hat, die internationalen Anstrengungen zur Reduzierung der Treibhausgase einem Erfolg zuzuführen. "Die bunte Vielfalt der Personen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Medien zeigte, wie wichtig es vor allem auch Chinas Jugendlichen ist, dem Klimawandel effektiv zu begegnen. Die Maßnahmen, die Kärnten im Bereich erneuerbarer Energien und des Verkehrs setzt, stießen auf großes Interesse. Einige interessante Kooperationsmöglichkeiten zwischen Kärnten und China konnten dabei in die Wege geleitet werden", so Holub.


Rückfragehinweis: Büro LR Holub
Redaktion: Rauber/kb