News

LOKAL

14. Dezember ist der „Kärntner Lesetag“

11.12.2015
LH Kaiser ist Schirmherr der Aktion, Landesschulrat Kooperationspartner – Ziel: Leseinteresse und Lesekompetenz fördern – Lesen ist Grundlage der Bildungsarbeit
Lesen macht Spaß! – Das soll der „Kärntner Lesetag“ vermitteln, der am kommenden Montag, dem 14. Dezember, als Pilotprojekt abgehalten wird. Er steht unter der Schirmherrschaft von Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser, Kooperationspartner ist der Kärntner Landesschulrat mit dem amtsführenden Präsidenten Rudolf Altersberger. Ausgewählten Kindergärten und Volksschulen in allen Regionen Kärntens sollen – im Gegensatz zu traditionellen Lesefesten – alternative Lesemöglichkeiten an vielen spannenden Orten geboten werden. Kaiser und Altersberger werden den „Kärntner Lesetag“ bereits um 8.00 Uhr im Festsaal des ÖGB in Klagenfurt eröffnen.

„Lesen ist fad – viele Kinder denken, angesichts des überbordenden Angebots an multimedialen Möglichkeiten so, aber leider auch Erwachsene. Dabei kann uns Lesen so enorm viel geben und: Lesen ist Kino im Kopf“, betonte der Landeshauptmann heute, Freitag. Er streicht zudem gemeinsam mit Altersberger die Kulturtechnik Lesen als Grundlage der Bildungsarbeit hervor. „Wir wollen das Leseinteresse und damit die Lesekompetenz fördern“, führte der Landesschulratspräsident aus. Wer sinnerfassend lesen und Texte richtig verstehen könne, habe die besten Möglichkeiten, sich zu bilden und weiterzubilden – auch im Sinne des lebenslangen Lernens. „Lesen kann das berufliche und private Leben erfolgreicher und erfüllender gestalten“, ergänzte Kaiser. In Kärnten habe man bereits einige Initiativen für Kinder und Jugendliche gestartet, wie zum Beispiel „Abenteuer Lesen“ mit einer eigenen Kinderbuchreihe. Auf das vielfältige Programm des „Kärntner Lesetages“ freut sich der Landeshauptmann bereits.

Konkret soll beim Lesetag die Interaktion mit den Kindern im Vordergrund stehen. Die Angebote finden überwiegend außerhalb der Kindergärten bzw. Schulen statt. Bildungsinstitutionen wie die AK-Bibliotheken Klagenfurt und Villach, die Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, die Fachhochschule Kärnten mit dem Standort Feldkirchen, die Musikschule Feldkirchen, das Robert Musil-Institut, das Robert-Musil-Literatur-Museum, die Stadtbücherei St. Andrä sowie die Pädagogische Hochschule Kärnten unterstützen unterschiedliche Leseprojekte. Alle teilnehmenden Schulklassen und Kindergartengruppen erhalten zudem eine Buchspende vom Verlag Heyn.

Beispiele aus dem Programm des „Kärntner Lesetages“: Die Schüler der International School Carinthia finden heraus, was man aus Bildern lesen kann und es wird das Lesen von Mimik und Gestik (Gebärdensprache) ausprobiert. Der Privatkindergarten Sunrise begibt sich auf ein „Spurenlesen entlang des Lendkanals“. Die Schüler der Waldorfschule üben das Lesen nach Fingerspitzen (Brailleschrift) in der Bibliothek der Alpen-Adria Universität Klagenfurt. Für die Kinder an der Kinderonkologie des ELKI Klagenfurt gibt es eine Weihnachtsgeschichtenlesung. Die Volksschule Völkermarkt setzt interkulturelles Lesen um und der Gemeindekindergarten Maria Rojach bäckt Buchstabenkekse.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser; Landesschulrat für Kärnten
Redaktion: Markus Böhm
Fotohinweis: Büro LH Kaiser