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Eröffnung des 1. Kärntner Lesetages

14.12.2015
LH Kaiser: Bücher müssen ein wichtiger Bestandteil im Leben unserer Kinder sein
Ein wunderschönes und für die Zukunft positiv stimmendes Bild bot heute, Montag, der Konferenzsaal der Arbeiterkammer in Klagenfurt: Bis auf den letzten Platz besetzt und das mit lesefreudigen Kindern. Grund dafür war der 1. Kärntner Lesetag, der unter der Schirmherrschaft von Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser steht. Als ganz besondere Überraschung wurde jede einzelne kleine Leseratte vom Landeshauptmann persönlich begrüßt.

„Ich habe eine Riesenfreude, dass so viele leseinteressierte Kinder hier sind“, sagte der Landeshauptmann. Heute finde die Eröffnung des 1. Kärntner Lesetages statt, der mithelfen soll, das Leseinteresse und damit die Lesekompetenz zu fördern. „Wer sinnerfassend lesen und Texte richtig verstehen kann, hat die besten Möglichkeiten, sich zu bilden und weiterzubilden – auch im Sinne des lebenslangen Lernens“, betonte der Bildungsreferent. Lesen könne das berufliche und private Leben erfolgreicher und erfüllender gestalten. In Kärnten seien bereits einige Initiativen für Kinder und Jugendliche gestartet worden, wie zum Beispiel „Abenteuer Lesen“ mit einer eigenen Kinderbuchreihe. „Ich wünsche Euch viele Abenteuer im Kopf, viel Freude und Lustgewinn, viele spannende Bücher und viel Spaß beim Lesetag“, sagte der Landeshauptmann.

„Womit wird man am schnellsten gescheit und klug – durch Lesen“, meinte Landesschulratspräsident Rudolf Altersberger. Leser sind denkende Menschen, die sich von der Welt und sich selbst ein eigenes Bild machen. „Und genau das braucht unsere Gesellschaft“, so der Landesschulratspräsident.

Gerwin Müller, stellvertretender Direktor der AK Kärnten und Leiter der Abteilung Bildung, Jugend und Kultur sprach einleitende Worte. Für die Kinder äußerst unterhaltsam gelesen hat Christoph Mauz.

Lesen macht Spaß! – Das soll der „Kärntner Lesetag“ vermitteln, der als Pilotprojekt abgehalten wird. Ausgewählten Kindergärten und Volksschulen in allen Regionen Kärntens sollen alternative Lesemöglichkeiten an vielen spannenden Orten erhalten. Zusätzlich schmackhaft gemacht werden soll das Lesen durch Schauspieler, bekannte Persönlichkeiten und Autoren. Im Vordergrund steht die Interaktion mit den Kindern. Bildungsinstitutionen wie die AK-Bibliotheken Klagenfurt und Villach, die Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, die Fachhochschule Kärnten mit dem Standort Feldkirchen, die Musikschule Feldkirchen, das Robert Musil-Institut, das Robert-Musil-Literatur-Museum, die Stadtbücherei St. Andrä sowie die Pädagogische Hochschule Kärnten unterstützen unterschiedliche Leseprojekte. Alle teilnehmenden Schulklassen und Kindergartengruppen erhalten zudem eine Buchspende vom Verlag Heyn.

Beispiele aus dem Programm des „Kärntner Lesetages“: Die Schüler der International School Carinthia finden heraus, was man aus Bildern lesen kann und es wird das Lesen von Mimik und Gestik (Gebärdensprache) ausprobiert. Der Privatkindergarten Sunrise begibt sich auf ein „Spurenlesen entlang des Lendkanals“. Die Schüler der Waldorfschule üben das Lesen nach Fingerspitzen (Brailleschrift) in der Bibliothek der Alpen-Adria Universität Klagenfurt. Für die Kinder an der Kinderonkologie des ELKI Klagenfurt gibt es eine Weihnachtsgeschichtenlesung. Die Volksschule Völkermarkt setzt interkulturelles Lesen um und der Gemeindekindergarten Maria Rojach bäckt Buchstabenkekse.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Ulli Sternig
Foto: AK/Peter Just/Büro Kaiser