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Neue Gailbrücke Federaun ab Dienstag frei befahrbar

14.12.2015
LR Köfer: 101 Meter lange, neu errichtete, Gailbrücke ist seit heute Vormittag wieder für den Verkehr freigegeben - Größte Straßenbaustelle 2015 kostete 3,2 Millionen Euro
Nach 15 Monaten Bauzeit ist es soweit. Heute, Montag, fand die Verkehrsfreigabe der Gailbrücke in Federaun statt, ab morgen, Dienstag, früh wird die Brücke wieder ungehindert befahrbar sein. Im Rahmen eines Pressegesprächs ließ Straßenbaureferent LR Gerhard Köfer die knapp eineinhalb Jahre reger Bautätigkeit nochmals Revue passieren.

„Die Neuerrichtung der Gailbrücke Federaun war im Jahr 2015 die größte Straßenbaustelle des Landes Kärnten. Mit 3,2 Millionen Euro Investitionssumme wurde nicht nur eine top moderne Flußüberquerung neu errichtet, sondern auch ein wichtiger wirtschaftlicher Impuls für die heimische Bauwirtschaft gesetzt“, fasste Köfer den Abschluss der Bauarbeiten zusammen.

Ursprünglich war die Fertigstellung der Brücke erst für Frühjahr 2016 vorgesehen. „Aufgrund der guten Witterungsbedingungen, dem großen Einsatz der Baufirmen und keinen zusätzlichen Aufschüben ist es möglich, die fertiggestellte Brücke bereits vor Beginn des Winters für den Verkehr freizugeben“, so Köfer. Damit ist der Bereich der Autobahntrasse A2 und der ÖBB-Unterführung Fürnitz wieder ungehindert und ohne Umleitung befahrbar.

Die Bauarbeiten wurden in zwei Abschnitten durchgeführt. Im ersten Baulos, von Oktober bis Dezember 2014, wurde die Umleitungsstraße inklusive einer Behelfsbrücke über die Gail errichtet. Im zweiten Baulos, von April bis Dezember 2015, kam es zum Austausch und der Erneuerung des Tragwerkes der Gailbrücke Federaun inklusive der Asphaltierung des Brückenabschnittes. Die neue, 101 Meter lange, Gailbrücke Federaun ersetzt damit die alte Brücke, die im Jahr 1940 errichtet wurde. Täglich passieren mehr als 20.000 Fahrzeuge die Brücke, vier Prozent davon sind Lkw.

Im Frühjahr 2016 werden die restlichen Baumaßnahmen durchgeführt, wie das Aufbringen der letzten Deckschicht auf dem Stahlbauteil der Brücke, der Rückbau des gesamten Umfahrungsbereiches sowie Rekultivierungsarbeiten. Wie Köfer ankündigte, ist geplant, für den Abbau der Behelfsbrücke wieder das Österreichische Bundesheer, Pionierbataillon 1 Villach beizuziehen. Nach Abschluss aller Arbeiten wird sich das gesamte Umfahrungsgelände wieder im Urzustand wie vor der Einrichtung der großräumigen Umleitung befinden.


Rückfragehinweis: Büro LR Köfer
Redaktion: Herzog-Sternath/Zeitlinger 
Fotohinweis: Büro LR Köfer