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Regierungssitzung 2 – Kreative und Startups gestalten Wirtschaftspolitik mit

15.12.2015
LR Benger: Wirtschaftspolitischer Beirat wird um zwei Mitglieder aus der Kreativwirtschaft und den Startups erweitert
 „Wir müssen uns in diesem Land mit Themen beschäftigen, die Kärnten weiterbringen, die den Wirtschaftsstandort stärken, die den jungen Menschen Perspektiven geben, die die Arbeitsplätze von morgen schaffen“, betonte heute, Dienstag, Wirtschaftslandesrat Christian Benger nach der Regierungssitzung. Eines dieser Themen sei der wirtschaftspolitische Schwerpunkt der Kreativwirtschaft und der Startups. „Ohne diesen Bereich kann sich unsere traditionelle Wirtschaft nicht weiterentwickeln, ist unser Wirtschaftsstandort nicht attraktiv genug“, so Benger.

Deshalb habe er 2015 einen wirtschaftspolitischen Schwerpunkt auf Startups und Kreative gesetzt, um das Bewusstsein für diese Szene zu schärfen. Außerdem sehe Benger in einer starken Kreativwirtschaft und Startup-Szene eine wesentliche Perspektive für die jungen Kärntnerinnen und Kärntner. Vorarlberg habe es sogar geschafft, den Brain-Drain umzukehren, in dem das Ländle die Kreativen wesentlich unterstützt habe.

„Die Startups und Kreativen brauchen aber auch eine Plattform, wo sie an Zukunftsstrategien des Landes mitarbeiten können. Deshalb werden wir den Wirtschaftspolitischen Beirat um je ein Mitglied aus dem Bereich Kreativwirtschaft und Startups erweitern“, sagte Benger. Der entsprechende Beschluss wurde heute in der Landesregierung gefasst, weil für die Erweiterung das Wirtschaftsförderungsgesetz zu ändern war. Die Nominierung der Vertreter der modernen Wirtschaft erfolge laut Benger im Jänner, wenn das Gesetz in Kraft ist.


Rückfragehinweis: Büro LR Benger
Redaktion: Robitsch/kb