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Gemeindeaufruf: Verkehrssicherheitstechnische Schwachstellen melden

16.12.2015
Straßenbaureferent LR Köfer bietet allen 132 Gemeinden an, Markierungen und Verkehrszeichen für mehr Verkehrssicherheit zu adaptieren

In Anbetracht der im heurigen Jahr massiv gestiegenen Zahl der Verkehrstoten in Kärnten - bis 13. Dezember 2015 gab es in Kärnten um zwölf Tote mehr als im Gesamtjahr 2014 - schlug heute, Mittwoch, Straßenbaureferent LR Gerhard Köfer Alarm.

„Diese Zahlen sind traurig und erschreckend. Aus diesem Grund biete ich den Verantwortlichen in den 132 Gemeinden in Kärnten an, die Straßen in ihren Gebieten auf mögliche verkehrssicherheitstechnische Schwachstellen zu prüfen. Im Rahmen meiner Zuständigkeit als Straßenbaureferent ist es möglich, Gefahrenstellen durch das Anbringen von Verkehrszeichen, Bodenmarkierungen oder Fußgeherübergängen zu entschärfen“, erklärte Köfer.

Zwar seien die finanziellen Mittel für großzügige Umbaumaßnahmen aufgrund des angespannten und reduzierten Straßenbaubudgets nicht möglich, wenn durch Erneuerung von Markierungen oder Verkehrszeichen aber eine präventive Erhöhung der Sicherheit erreicht werden kann, gebe es volle Unterstützung seitens des Straßenbaureferates.

„Ich bitte die Gemeinden, dieses Angebot zu nutzen und somit möglichen Unfällen vorzubeugen und im Extremfall Todesfälle zu vermeiden“, so Köfer. Die Fachabteilung werde diesbezüglich nach den Weihnachtsfeiertagen mit den Gemeinden in Kontakt treten.


Rückfragehinweis: Büro LR Köfer
Redaktion: Herzog-Sternath/Zeitlinger