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Flüchtlingshilfe: Dankeschön und Weihnachtswünsche für Bundesheer im Assistenzeinsatz

23.12.2015
LH Kaiser besuchte mit Militärkommandant Gitschthaler Soldatinnen und Soldaten in Bad Radkersburg und Klagenfurt – Landtagspräsident Reinhart Rohr überbrachte mit Militärkommandant-Stv. Erhard Eder Weihnachtswünsche in der Salzburger Schwarzenberg-Kaserne
Sie führen Grenzkontrollen durch und sorgen gemeinsam mit den Exekutivkräften für Sicherheit und Ordnung. Seit mittlerweile mehr als 100 Tagen stehen Soldatinnen und Soldaten des Österreichischen Bundesheeres im Assistenzeinsatz im Rahmen der Flüchtlingshilfe. Flüchtlingsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser machte sich heute, Mittwoch, gemeinsam mit Kärntens Militärkommandant Brigadier Walter Gitschthaler persönlich ein Bild vom Einsatz im steiermärkischen Bad Radkersburg sowie in der Klagenfurter Windisch-Kaserne. Einen Tag vor dem Heiligen Abend überbrachte er den Soldatinnen und Soldaten ein Dankeschön und herzliche Weihnachtswünsche.

„Sie leisten hier buchstäblich Übermenschliches im Sinne der Solidarität und Humanität, aber vor allem auch im Sinne der Sicherheit der Flüchtlinge und unserer Bevölkerung. Und Sie zeigen eindrucksvoll, wie wichtig und unverzichtbar unser Bundesheer ist. Ich bedanke mich bei der Kärntner Kompanie, dass sie auch außerhalb Kärntens unsere Fahne hochhält“, betonte Kaiser. Er strich die enge Verbundenheit und das perfekte Aufeinanderabgestimmtsein zwischen Behörden, Organisationen und Institutionen in Kärnten hervor. Ihm sei es ein großes Anliegen, für diese Leistungen öffentlich danke zu sagen – vor allem auch jetzt zu den Feiertagen, an denen die Einsätze ganz normal weiterlaufen würden. Kaiser berichtete auch vom Danke-Frühstück, zu dem er heute in der Früh Hilfsorganisationen, Rotes Kreuz, Caritas, Diakonie, Arbeitersamariterbund, Islamische Glaubensgemeinschaft, Polizei und Bundesheer begrüßen durfte. Der Landeshauptmann betonte abermals, dass es in der Flüchtlingsproblematik eine gemeinsame, europäische Lösung brauche. „Wir müssen diesen Menschen helfen, aber auch die Verantwortung tragen, um das richtige Maß für die eigenen Leute zu finden“, sagte Kaiser.

Seine Fahrt mit Gitschthaler startete der Landeshauptmann im Militärkommando Kärnten in Klagenfurt. Es ging nach Spielfeld, wo er über die Einsatzsituation informiert wurde. Dann traf er in Bad Radkersburg mit rund 100 Mitgliedern des Jägerbataillons 25 aus Klagenfurt-Lendorf zusammen. Sie führen mit der Polizei Patrouillen durch und kontrollieren den Grenzbereich. In der Klagenfurter Windisch-Kaserne sprach Kaiser mit den rund 220 Bundesheer-Kräften aus Kärnten und Oberösterreich. Sie überwachen den Loiblpass und Karawankentunnel und sind am geordneten Weitertransport der rund 3.000 täglich durch Kärnten kommenden Flüchtlinge beteiligt. Kaiser fand die Möglichkeit, mit den Soldatinnen und Soldaten lange und ausführlich zu sprechen. Seine Weihnachtswünsche verband er mit der Übergabe von Kärntner Jausenpaketen.

Schon am Vormittag waren Landtagspräsident Reinhart Rohr und der stellvertretende Militärkommandant von Kärnten, Erhard Eder, in gleicher Mission in Salzburg unterwegs. Sie überbrachten Weihnachtswünsche in der Schwarzenberg-Kaserne.


Rückfrage-/ Fotohinweis: Büro LH Kaiser; Büro Landtagspräsident Rohr; Militärkommando Kärnten
Redaktion: Markus Böhm