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Verbot von Feuerentzündung nach Forst- und Pyrotechnikgesetz

30.12.2015
LH Kaiser ruft rund um die Silvesternacht zu besonderer Vorsicht im Umgang mit Feuerwerkskörpern auf
Kurz vor dem Jahreswechsel appelliert Feuerwehrreferent Landeshauptmann Peter Kaiser an alle Bürgerinnen und Bürger Kärntens, zu Silvester sorgsam und bedacht mit dem Entzünden von Feuerwerkskörpern jeglicher Art umzugehen. Mit Ausnahme von Klagenfurt Stadt, ist nach Rücksprache mit allen Bezirkshauptmannschaften Kärntens, aufgrund der vorherrschenden Trockenheit jegliches Entzünden von Feuer sowie Rauchen im Wald und waldnahen Flächen nach dem Forstgesetz verboten. Das bezieht sich auch ausdrücklich auf das Abfeuern von Silvesterraketen.

Informativ teilt Kaiser mit, dass nach dem Pyrotechnikgesetz das Abfeuern von Raketen in bebautem Gebiet generell das gesamte Jahr über verboten ist. Dieses Verbot kann im Bedarfsfall, wie zum Beispiel in der Silvesternacht, durch die jeweilige Gemeinde aufgehoben werden. Um von einer Strafe abzusehen, wird darauf hingewiesen, sich in den Wohngemeinden genau zu informieren.

„Wenn man bedenkt, was die Kärntner Einsatzkräfte heuer schon alles leisten mussten, rufe ich, wenn schon, dann zu einem sorgsamen Umgang mit Raketen und Knallkörpern auf. Welche potentielle Gefahr aufgrund der Trockenheit herrscht, sieht man aktuell am Waldbrand auf der slowenischen Seite der Petzen“, ruft Kaiser in Erinnerung.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Germann/Stirn