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Das Landhaus ist barrierefrei

30.12.2015
Landtagspräsident Rohr präsentierte umgebautes Landhaus – HCB, Heta und viele andere Themen beschäftigten den Landtag im Jahr 2015 – auch 2016 wird mit Hochdruck für die Kärntner Bevölkerung gearbeitet
 Die neue Barrierefreiheit des Klagenfurter Landhauses als Sitz des Kärntner Landtages präsentierten heute, Mittwoch, Landtagspräsident Reinhart Rohr und Architekt Werner Omansiek. Neben den umfangreichen Bauarbeiten, die das ehrwürdige Gebäude jetzt Menschen mit jeglicher Beeinträchtigung öffnen, beschäftigten im ablaufenden Kalenderjahr aber auch zahlreiche andere folgenschwere Themen den Kärntner Landtag. Vom HCB-Untersuchungsausschuss, über das Heta-Moratorium bis hin zur Verfassungsreform galt es für die Abgeordneten und deren Mitarbeiter einiges zu bewältigen.

„Mit dem Umbau sind wir den gesetzlichen Vorgaben fristgerecht nachgekommen“, begründete Rohr gleich zu Beginn der Presseführung die Notwendigkeit der Arbeiten. Ein bis in den dritten Stock führender Lift, sowie einige Rampen um die verschiedensten Niveaus auszugleichen, dürften die zuvor veranschlagten Kosten von 540.000 Euro nicht übersteigen. „Die Devise lautete immerhin kostengünstig investieren und damit die höchstmögliche Funktionalität zu erreichen“, betonte der Landtagspräsident. Im Juli 2015 wurde mit den Bauarbeiten begonnen, bereits am 23. Dezember konnte die Fertigstellung erreicht werden. „Es war richtig diese Investition zu tätigen“, ist sich Rohr sicher.

„Es war aber auch ansonsten ein sehr arbeitsintensives Jahr mit vielen wichtigen Weichenstellungen für Kärnten“, so der Landtagspräsident in der anschließenden Pressekonferenz. Der HCB-Untersuchungsausschuss konnte seinen Bericht abschließen, ein weiterer U-Ausschuss der sich mit dem Ankauf der See-Immobilien beschäftigt hatte, kam ebenfalls zu einem Ergebnis. Das Heta-Moratorium und die Folgen auf die Kreditwürdigkeit des Landes sowie die Beschlussfassung über das Budget erforderten zahlreiche Verhandlungen. Außerdem konnte die Verfassungsreform auf Schiene gebracht werden.

Insgesamt tagte der Kärntner Landtag im ablaufenden Jahr 15 Mal. Es gab zudem 103 Landtagsauschusssitzungen. Zwei abgehaltene Enqueten beschäftigten sich mit der Zukunft des Tourismus in Kärnten und der Qualitätssicherung im Gesundheitswesen. Gerne erinnerte Rohr auch an die Festsitzung „70 Jahre Kärntner Landtag“ bei der sich selbst Bundespräsident Heinz Fischer als Gast einstellte.

Es sei nicht nur gelungen, das Gesprächsklima im Landtag wesentlich zu verbessern, sondern auch den guten Ruf Kärntens im internationalen Rahmen zu bestärken. „Das Jahr 2016 birgt einige Herausforderungen – bringt uns hoffentlich aber auch viele positive Entscheidungen“, so Rohr abschließend.


Rückfragehinweis: Büro Landtagspräsident Rohr
Redaktion: Susanne Stirn
Fotohinweis: Büro Landtagspräsident Rohr