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Babyweglegung: Es gibt für jedes Problem eine Hilfe

07.01.2016
Gesundheitsreferentin LHStv.in Prettner: Referat für Kinder- und Jugendhilfe des Landes steht bei Problemen mit Rat und Tat zur Seite

 Der neugeborene Bub, welcher am Dienstagabend von einer Klagenfurterin aus einer Mülltonne gerettet wurde, veranlasste Sozial-und Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner, heute, Donnerstag, in ihrer Eigenschaft als Sozial-und Gesundheitsreferentin darauf hinzuweisen, dass es für Mütter in Ausnahmesituationen, bereits im Vorfeld Wege gäbe, eine entsprechende Lösung zu finden.

Überforderte Frauen und Mädchen aber auch Eltern würden oft nicht über die Hilfsangebote, wie die vertrauliche oder anonyme Geburt und Babyklappe im Eltern-Kind-Zentrum des Klinikum Klagenfurt, Villach, Wolfsberg und St.Veit/Glan, informiert sein. Neben den genannten Auswegen aus solchen Krisen gäbe es aber seitens des Landes Kärnten eine Reihe von Beratungsstellen, an welche sich werdende Mütter vertraulich wenden könnten.

„Es gibt für jedes Problem bzw. jede Situation immer eine Möglichkeit eine Lösung bereits im Vorfeld zu finden“, betonte Prettner. Die Gesundheitsreferentin nannte in diesem Zusammenhang die Referate für Jugend und Familie in den Bezirkshauptmannschaften ebenso wie die Kinderschutzzentren. Zudem verwies sie auf bestehenden Mutter-Kind Wohneinrichtungen in Kärnten und auf die kostenlosen, anonymen Frauenberatungsstellen in allen Bezirken. „Der Auftrag der Kinder –und Jugendhilfe in Kärnten ist es, für die Frauen entsprechende Lösungen zu suchen“, so Prettner.

I N FO: Christine Gaschler-Andreasch, Telefon: 050536 14503


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Michael Zeitlinger