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23. Kärntner Skisicherheitstage auf Gerlitzen

09.01.2016
LH Kaiser und Landessportdirektor Arthofer wollen Sicherheitsbewusstsein bei Wintersportlern schärfen – Rund 1.500 Jugendliche erwartet
Von Dienstag, 12. Jänner, bis Donnerstag, 14. Jänner, finden auf der Gerlitzen die 23. Kärntner Skisicherheitstage statt. Rund 1.500 Jugendliche werden dazu erwartet. Dies teilten heute, Samstag, Landeshauptmann Peter Kaiser und Landessportdirektor Arno Arthofer mit. Organisiert wird die beliebte Veranstaltung vom Landessportsekretariat, dem Landesschulrat Kärnten, dem österreichischen Bergrettungsdienst, den Naturfreunden und der AUVA. Ziel ist es, bei den jungen Wintersportlern das Bewusstsein für Gefahren auf und abseits der Pisten zu schärfen. Bei den Skisicherheitstagen muss man sich aber nicht unbedingt Skier oder Snowboard anschnallen, es wird auch Schneeschuhwandern angeboten.

„Für ein ungetrübtes Wintersportvergnügen ist es notwendig, Rücksicht auf andere zu nehmen und sich – gleich wie im Straßenverkehr – an Regeln zu halten. Zudem ist die richtige Ausrüstung ein Muss“, betonte der Landeshauptmann. Wie er gemeinsam mit dem Landessportdirektor ausführte, unternimmt das Land Kärnten sehr viel für die Skisicherheit, etwa durch das Pistengütesiegel, die Lawinenwarnung sowie die Zusammenarbeit mit Skischulen, Seilbahnbetreibern, Rettungs- und Einsatzorganisationen. Außerdem habe man verschiedene Informationsbroschüren herausgegeben, veranstalte Sicherheitsvorträge in Kärntens Schulen und Weiterbildungsseminare für Lehrer.

Dass diese vielfältigen Initiativen des Landes sehr wichtig sind, zeigt die Statistik der Ski- und Snowboardunfälle der Kärntner Skigebiete. So ist die Zahl der Ski- und Snowboardunfälle in Kärnten in der letzten Wintersaison 2014/2015 auf 1841 Ski- und Snowboardunfälle leicht gestiegen. 2013/14 waren es genau 1.739 Ski- und Snowboardunfälle, 2012/13 gab es noch 1.817. In der Saison 2011/12 waren es 1.885 Unfälle und 2010/11 noch 1.944.

Die meisten Verletzungen erfolgten in der letzten Saison im Bereich der unteren Extremitäten mit 41 Prozent gefolgt von den oberen Extremitäten mit 39 Prozent, den Kopfverletzungen mit 11 Prozent und den Wirbelsäulenverletzungen mit acht Prozent . Auf sonstige Verletzungen fiel ein Prozent.

ANHANG: Skisicherheit Jahresbericht 2014-2015


Rückfragehinweis: Reg. Rat Markus Hudobnik, Skisicherheit, Tel: 050 536 10253
Redaktion: Michael Zeitlinger