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Jugendrotkreuz präsentierte eindrucksvolle Bilanz

12.01.2016
LH Kaiser bei 35. Landeskonferenz: Dank für Hilfe bei Bewältigung der Flüchtlingskrise
Zu ihrer 35. Ordentlichen Landeskonferenz fanden heute die Mitglieder des Jugendrotkreuzes Kärnten in der autARKademie in Brückl zusammen. In Anwesenheit von Landeshauptmann Peter Kaiser konnte für das Schuljahr 2014/15 wieder eine eindrucksvolle Bilanz präsentiert werden. Durch die Organisation werden immerhin 7.000 Lehrkräfte und 72.000 Schülerinnen und Schüler vertreten.

„Als Flüchtlingsreferent des Landes Kärnten weiß ich, dass die derzeitige Situation ohne das Zutun des Roten Kreuzes, vieler Ehrenamtlicher, aber auch im Jugendrotkreuz organisierter Menschen nicht in der Qualität bewältigbar gewesen wäre“, sagte Kaiser und brachte einmal mehr seinen Dank dafür zum Ausdruck. Wichtig sei jetzt aber nicht nur die konkrete Anwendung. „Was mir als so wesentlich erscheint in der Frage des Jugendrotkreuzes ist, dass man bei jungen Menschen ein Bewusstsein schafft für Selbstverantwortung, für die Wahrnehmung sozialer oder anderer Bereiche wo Intervention nötig ist, welches in späterer Folge als Charakterhaltung nicht mehr wegdenkbar ist“, so der Landeshauptmann. Die vom Jugendrotkreuz praktizierte Humanität erfahre gerade eine praktische Bedeutung, sei aber etwas, das gepflegt, weiterentwickelt und selbstverständlich auch kritisch hinterfragt werden müsse. Kaiser bedankte sich bei allen Verantwortlichen für deren herausragende Leistungen und bezeichnete das Jugendrotkreuz einmal mehr als beispielhaft.

Erste-Hilfe-Kurse für 2.900 Kinder und Jugendliche, 34.400 abgegebene Glückwunschkarten, 49.100 verkaufte Weihnachtskarten, 5.700 versandte Radfahrprüfungsunterlagen, Schwimmausweise für 3.643 SchülerInnen und der Erlös von 7.200 Euro im Rahmen einer Spendensammlung für Nepal waren nur einige weitere Erfolge, die heute präsentiert wurden. Das vom Land Kärnten unterstützte „Diätcamp“ erfreue sich großer Beliebtheit. Im Sommer 2015 wurde 36 Jugendlichen in diesem Rahmen die Freude an einem bewussten Essverhalten und Bewegung vermittelt. Gut angenommen werde auch das Programm der „Lernförderung“ das vom Jugendrotkreuz in Kärnten betrieben und vom Land Kärnten gefördert wurde. Derzeit gibt es 13 Gruppen mit 150 Teilnehmern. Ziel des Projektes sei es, vorwiegend Migrantenkindern, Unterstützung beim Lernen und beim Verbessern der Spachkompetenz anzubieten.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Susanne Stirn
Fotohinweis: Büro LH Kaiser