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Lesen als eines der großen Abenteuer des Lebens

20.01.2016
LH Kaiser stellte im Rahmen des Veranstaltungsformats „Mein Buch“ seine Lieblingsbücher vor
Im Rahmen der neuen Veranstaltungsreihe „Mein Buch“ lädt das Musil-Institut in Klagenfurt prominente Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft ein, über persönlich prägende Bücher zu sprechen. Damit sollen Literatur und Lesen als Leitbild in Kärnten intensiviert werden und man will auch ein junges Publikum erreichen.

Gast bei der Auftaktveranstaltung gestern, Dienstag, war Bildungsreferent LH Peter Kaiser, der seine Lieblingsbücher „Winnetou I“ (Karl May), „Alle Menschen sind sterblich“ (Simone de Beauvoir) und „Das Kapital im 21. Jahrhundert“ (Thomas Piketty) vorstellte. Das Gespräch führte Institutsleiterin Univ.-Prof.in Anke Bosse.

„Lesen ist Kreativität, Lesen verändert uns, Lesen ist ein Grundbedürfnis des Menschen und eines der großen Abenteuer des Lebens“, sagte der Landeshauptmann. Ein Buch lasse in uns eine eigene Welt entstehen und beflügle unsere Phantasie, sich ihre eigene Geschichte zu zimmern. „Lesekompetenz und die Liebe zum geschriebenen Wort sollen sich schon lange vor Schuleintritt ausbilden und in weiterer Folge gefördert und verstärkt werden. Deshalb ist es mir als Bildungsreferent so wichtig, mit vielen unterschiedlichen Aktionen zum Lesen anzuregen“, so Kaiser.

Er verwies auf die Aktion „Abenteuer Lesen“, eine große Leseoffensive für alle Schulkinder in Kärnten, oder auf den Kärntner Lesetag, der ebenfalls mithelfen soll, das Leseinteresse und damit die Lesekompetenz zu fördern. „Jeder von uns hat ein Buch, das uns als Kind das Universum der Literatur entdecken ließ, das uns nachhaltig, womöglich bis heute prägt, das wir aktuell lesen und das uns verändert“, sagte der Landeshauptmann zur Auswahl seiner drei Lieblingsbücher.

Das Projekt „Mein Buch“ soll Lesen als identitätsbildende Kraft zeigen und lesenswerte Bücher weiter empfehlen. Auszüge aus den Büchern werden verlesen, die Bücher visualisiert. Film (Ausschnitte) und Fotos werden auf die Webseite und die Facebook-Seite des Instituts, gegebenenfalls auch auf Youtube gestellt, um insbesondere die jüngere Generation zu erreichen.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Ulli Sternig
Fotohinweis: Büro LH Kaiser/Musil Institut