News

LOKAL

Ragger: Funktionierendes Jagdwesen wichtig für Kulturlandschaft

29.01.2016
13.000 Jäger in Kärnten unterstreichen mit Leistungen ihre Legitimität
„Die Kärntner Kulturlandschaft wäre ohne die Jägerschaft nicht so wertvoll und vielfältig. Und es ist erfreulich, dass sie mittlerweile auf 13.000 Mitglieder angewachsen ist, wobei sich auch immer mehr Frauen dem Weidwerk zuwenden“, erklärte Jagdreferent LR Christian Ragger heute, Freitag, bei der Eröffnung der Jagdmesse.

Er verwies auf die intensive Ausbildung der Jägerinnen und Jäger. Sie garantiere die Einhaltung von Artenschutz-, Tierschutz- und Sicherheitsbelangen. Indem die Jägerschaft sich einem strengen Regelwerk unterwerfe, unterstreiche sie die Notwendigkeit und Legitimität des Weidwerks, was im Hinblick auf die jüngste rechtliche Entwicklung dringend nottue, führte Ragger aus. Denn die jahrzehntelange Selbstverständlichkeit, dass der ganze Wald Jagdzone ist, drohe zu fallen. Ragger verwies auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs, dem zufolge ein Eigentümer Jagd verbieten könnte, wenn diese seiner ethischen Grundhaltung widerspreche. „Ich bin überzeugt, dass diese Einzelentscheidung in Kärnten und Österreich auf keinen Fall eine große Breitenwirkung entfalten wird“, meinte er.

Es sei aber Aufgabe der Jägerschaft, ihre wertvolle Arbeit für Kulturlandschaft darzustellen, und vor allem mit der Forstwirtschaft eng zusammen zu arbeiten, um Verbissschäden in den Wäldern zu begrenzen, betonte Ragger abschließend.


Rückfragehinweis: Büro LR Ragger
Redaktion: Jost/Stirn