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Feinstaub: Maßnahmenprogramm für Klagenfurt wird evaluiert

02.02.2016
LR Holub: Enge Kooperation zwischen Land und Stadt Klagenfurt zu derzeitiger Feinstaubsituation – Derzeit keine Feinstaub-Auffälligkeiten im restlichen Landesgebiet

Auf Grund der aktuellen Feinstaubsituation, die sich bedingt durch die momentane Wetterlage besonders in Klagenfurt verschärft hat, informierte heute, Dienstag, Umweltreferent Rolf Holub über die derzeitige Feinstaubsituation im restlichen Landesgebiet.

Für das Lavanttal, das als zweiter „Feinstaub-Hotspot“ Kärntens gilt, liege die derzeitige Feinstaubsituation im Schnitt der letzten Messjahre, so Holub: „Bei den Messstationen in St. Andrä und Wolfsberg hat es 2016 bisher sechs Überschreitungstage gegeben. Für das restliche Landesgebiet gibt es derzeit keine Auffälligkeiten bei den Feinstaubmessungen“, so der Umweltreferent.

Holub verwiest in diesem Zusammenhang auf die laufend aktuellen Feinstaub-Informationen des Landes, die online transparent dargestellt werden. (http://www.umwelt.ktn.gv.at/luft/pm10/feinstaub_online.htm und http://www.umwelt.ktn.gv.at/luft/tagesbericht/lg_graph.htm).
Die aktuellen Messwerte zeigen Überschreitungen im Klagenfurter Stadtgebiet, besonders in der Völkermarkter Straße. Das Land stehe daher mit seinen Luftexpertinnen und –experten in enger Zusammenarbeit und Kooperation mit der Stadt Klagenfurt. Holub ordnete in diesem Zusammenhang an, das gemeinsame Maßnahmenprogramm von Land und Stadt auf seinen Umsetzungsstand prüfen zu lassen: „Sollte sich bei der Überprüfung herausstellen, dass bisher noch nicht gesetzte Maßnahmen aus dem Programm notwendig werden, so werde ich diese selbstverständlich auch vorschreiben“, erklärte Holub.

Die vom Land bereits verordnete Durchfahrtssperre der Klagenfurter Burggasse bleibe jedenfalls weiterhin aufrecht, so der Umweltreferent: „Die Daten zeigen, dass die Sperre einen Rückgang der Feinstaubbelastung in Klagenfurt bewirkt“.

Jeder könne im Übrigen für eine Feinstaub-Entlastung sorgen, appelliert Holub: „Wenn es die Situation erlaubt, lieber einmal mehr das Auto stehen lassen und stattdessen Öffis oder Fahrrad als Fortbewegungsmittel nutzen. Hier ist jeder Beitrag enorm wichtig, denn der motorisierte Individualverkehr ist, neben dem Hausbrand, einer der zentralen Feinstaub-Verursacher. Mit der Umsetzung des Mobilitätsmasterplans werden auch weitere Maßnahmen gesetzt, die sich unter anderem auf die Reduktion der Luftschadstoffe auswirken werden“, so Holub.

Rückfragehinweis: Büro LR Holub
Redaktion: Rauber/Zeitlinger