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Filmförderung geht ins zweite Jahr

02.02.2016
LR Benger: Brachliegendes Feld neu beackert - Elf Kino- und TV-Filmprodukte 2015 gefördert - Unabhängiger Beirat entscheidet - Erster Call für 2016 läuft - Evaluierung am Ende des Jahres
„Das Filmland Kärnten ist ein zartes Pflänzchen, das wir im Jahr 2015 mit 350.000 Euro gegossen haben. Aber: Kärnten wird wieder Filmkulisse, das steht fest“, teilte heute, Dienstag, Kulturlandesrat Christian Benger mit. Das Pilotprojekt habe sich laut Benger bewährt, eine Evaluierung werde am Ende des Jahres 2016 jedenfalls durchgeführt.

Elf Projekte wurden 2015 gefördert, ausgewählt vom unabhängigen Förderungsbeirat, der aus sechs Mitgliedern aus den Bereichen Film, Kultur und Tourismus besteht, und abgewickelt über die Carinthia Film Commission (CFC). Knapp 212.000 Euro macht der Förderbetrag des Landes 2015 für Kino- und TV-Filmprojekte aus. Gefördert wurden Projektentwicklung, Produktion oder Vertrieb und Promotion. Die verbleibende Summe auf 350.000 Euro werden für Nachwuchs- und Kunstfilme aufgewendet.

„Das war von Beginn an die Vorgabe: es muss ein Nutzen entstehen. Mit Kino- und Fernsehfilmen geht Kärnten in die Welt hinaus und kann der Filmstandort Kärnten ausgebaut werden“, so Benger. So zählt der kulturelle Kärnten-Bezug ebenso zu den Kriterien für die Fördervergabe, wie die Darstellung regionaler Lebensweise, der Kärntner Kulturgeschichte, oder die Umsetzung einer literarischen Vorlage eines Kärntner Autors sowie die Behandlung aktueller Kärnten-Themen. Die Kriterien für die Förderung wurden auf breiter Ebene von Experten aus der Branche und dem Tourismus sowie der Kultur erarbeitet. Vorsitzender des Filmbeirates ist Univ.-Prof. Arno Russegger.

Jetzt läuft bereits der Call für die Einreichungen für das Filmjahr 2016, der erste Einreichtermin endet am 15. Feber, der zweite endet am 1. August 2016. Auf Grund der Einreichungen entscheidet der Beirat über die Fördervergaben. Auch heuer stehen für die Kino- und TV-Filme 250.000 Euro zur Verfügung. „Wir haben das gesamte Projekt auf zwei Jahre ausgerichtet. Eine Evaluierung unter Einbindung aller, wie schon bei der Schaffung der Filmförderung, wird zeigen, wie es 2017 weitergeht“, so Benger.

I N F O: Antragsformulare und die Beilagen mit den Erläuterungen findet man auf www.filmcommission.at.

Rückfragehinweis: Büro LR Benger
Redaktion: Robitsch/Zeitlinger