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KULTUR

Kulturzeitschrift des Landes widmet sich dem Schwerpunktjahr der Freien Szene

04.02.2016
LR Benger präsentiert gemeinsam ausgearbeitetes Schwerpunktprogramm zwischen IG KIKK und Kulturgremium
Die aktuelle Kulturzeitschrift des Landes Kärnten „Die Bruecke“ widmet sich anlässlich des von Kulturlandesrat Christian Benger ausgerufenen „Jahr der Freien Kulturinitiativen“ schwerpunktmäßig dem Thema der Freien Szene in Kärnten.

„In einem grundsätzlichen Artikel wird das eigens für das Jahr der Freien Szene ausgearbeitete Förderungsprogramm, das gemeinsam mit Vertretern der IG KIKK (Interessensgemeinschaft der freien und zeitgenössischen Kulturinitiativen in Kärnten/Koroška) und dem Kulturgremium erstellt wurde und als Manifest des Schwerpunktjahres gilt, präsentiert. Anschließend wird auf wichtige Bereiche der Freien Szene detaillierter eingegangen“, erklärt Benger. So werden die Situationen der Freien Theaterarbeit sowie der Ensembles für Neue Musik und der Jazz-Szene, aber auch die zweisprachige Kulturarbeit, die experimentellen und konzeptionellen Initiativen sowie innovative Vermittlungsprogramme und der zeitgenössische Tanz in Kärnten/Koroška geschildert.

In der Bruecke-Rubrik „Auf.ge.worfen“ hält Angelika Hödl, Obfrau der IG KIKK, ein Plädoyer für radikale Umverteilung und radikales Neu-Denken der Kulturförderung. Im Bereich „Aus.der.Sammlung“ wird das Modell der systemischen Reifeentwicklung präsentiert. Es handelt sich dabei um ein abstraktes Gedankengebilde, das erst in dem anschaulichen Nebeneinander einer Sammlung ihre wahre Geschichte entfalten könne. Entwickelt wurde dieses Strukturbild im Zuge der Aktivitäten des Museums am Bach in Ruden.

Weiters gibt es auch einen Rückblick auf die vielen Preise, die am Ende des vergangenen Jahres an Kärntner Künstlerpersönlichkeiten und Kulturschaffende vergeben wurden. Damit wird die Brücke geschlagen zwischen den arrivierteren Kultursparten und der Freien Szene, da Vertreter beider Richtungen vielfach gemeinsam auf Bühnen stehen und Würdigungen empfangen. Die Horizonte und die umfangreich aufgelisteten Kulturtermine bieten die gewohnte Bruecke-Servicequalität und verschaffen zusätzliche gute Einblicke in das kulturelle Leben zwischen Faschings- und Osterzeit.


Rückfragehinweis: Büro LR Benger; Die Bruecke
Redaktion: Röttig/Böhm