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„RSG 2020“ 2 – Rahmenverträge für Landeskrankenhäuser Laas, Wolfsberg und Gailtal Klinik Hermagor unterzeichnet

15.02.2016
LHStv.in Prettner: Professionen der Standorte sichern Qualität der Leistung
Für den im Vorjahr von Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner vorgestellten Regionalen Strukturplan Gesundheit (RSG) bis 2020 wurden heute, Montag, die Rahmenverträge zur Umsetzung für die Häuser der KABEG, so auch für die Landeskrankenhäuser Laas, Wolfsberg und die Gailtal Klinik Hermagor unterzeichnet. „Mit den Rahmenverträgen bekennen sich Land Kärnten und die Krankenanstalten zu den Zielen, die wir uns bis 2020 gemeinsam gesetzt haben, um die Qualität des heimischen Gesundheitswesens für die Zukunft aufrecht zu erhalten“, so Prettner. Die für Laas, Wolfsberg und Hermagor unterfertigte Rahmenvertrag wurde von Prettner und KABEG Vorstand Arnold Gabriel unterzeichnet.

Für das Landeskrankenhaus Laas wird die neurologische konsiliarärztliche Versorgung durch den Standort Villach sichergestellt werden und die Errichtung einer Beratungsstelle ohne Ambulatorium ist im Rahmen der extramuralen psychosozialen Versorgung für den Bezirk Hermagor vorgesehen. „Zudem soll Hermagor als Standort für ein Erstversorgungszentrum fungieren, womit wir medizinisch innovative Wege gehen, um die Versorgung der Bevölkerung noch zusätzlich aufzuwerten und auch den Spitalsbereich zu entlasten“, so Prettner. In Laas stehen künftig folgende Bettenstrukturen zur Verfügung: Akutgeriatrie/Remobilisation: 24, Innere Medizin: 39, Intensiv-Erwachsene: 3. Die Gailtal Klinik Hermagor hat mit der Neurologischen Rehabilitation seit jeher eine Schwerpunktsetzung, die künftig mit zusätzlichen 16 Betten ausgebaut werden soll. „Das spezielle Know-how am Standort bürgt für Qualität und Spezialisierung, was auch für die Zukunft gesichert sein wird“, so Prettner.

Auch am Standort Wolfsberg wird dem demografischen Wandel durch eine Aufstockung der Akutgeriatrie/Remobilisation Rechnung getragen werden. Zudem soll ein zusätzliches disloziertes mobiles Palliativteam etabliert werden. „Wolfsberg wird auch Standort je eines MR- und CT-Gerätes sein und ein Ambulatorium für Kinder- und Jugendpsychiatrie soll errichtet werden“, so Prettner. Für die jeweiligen Fachbereiche sieht der RSG 2020 folgende Bettenstrukturen für das Landeskrankenhaus Wolfsberg vor: Akutgeriatrie/Remobilisation: 48, Chirurgie: 35, Geburtshilfe/Gynäkologie: 16, Innere Medizin: 97, Orthopädie/Unfallchirurgie: 38, Intensiv-Erwachsene: 8.

„Dadurch, dass im RSG den jeweiligen Professionen der einzelnen Krankenhäuser Rechnung getragen wird und es möglich wird, sich noch stärker zu spezialisieren, erwarten wir uns eine zusätzliche Steigerung der bisher schon ausgezeichneten Qualität der Gesundheitsleistungen“, so Prettner über die Intention des RSG 2020.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Schmied/Böhm