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Regierungssitzung 3 – Beschluss für Flughafensanierung von großem Nutzen

23.02.2016
LR Benger: Erstmalig Ticketpooling für Urlaubspauschalen vereinbart - Zusätzlich auch erstmals Shuttle-Service geregelt
Die Investoren-Frage rund um den Flughafen sei derzeit noch nicht gelöst. Trotzdem sei es erstmals seit Dezember 2015 möglich, in Kärnten ein Ticketpooling für Hoteliers anzubieten. Das berichtete Tourismusreferent LR Christian Benger beim Pressefoyer nach der Regierungssitzung. „Damit sind Urlaubspauschalangebote inklusive Flug nach Kärnten möglich“, so Benger. Die Kärnten Werbung, der Flughafen Klagenfurt und Germanwings/Eurowings hätten diese Vereinbarung möglich gemacht. Zusätzlich im Urlaubs-Paket sei auch der Shuttle-Service nun erstmals geregelt.

Für den Kärntner Haupturlaubsmarkt würden die Tickets für die Direktflüge Hamburg, Berlin und Köln nach Klagenfurt und retour angeboten. Über 70 Betriebe hätten dieses Angebot bereits angenommen und selbstverständlich seien alle Tourismusregionen dabei. „So einfach, so unbürokratisch, so praktisch“, fasste Benger zusammen. Daher sei es auch von großem Nutzen, dass heute in der Regierung der Beschluss für die Flughafen-Sanierung gefasst wurde. „Der Flughafen lebt nur von der Frequenz, die funktioniert nur, wenn die Piste in Ordnung ist“, wies Benger darauf hin, dass ohne Sanierung der Flughafen mit 1. Jänner 2017 zugesperrt werden müsste. „Die Flug-Tickets zu Fixpreisen für Urlaubspauschal-Angebote gibt es für die Hotels bis Oktober 2016“, so der Benger.

Die offene Frage, ob Investoren Flughafenanteile übernehmen und wie deren strategische Ausrichtung für den Flughafen aussehen werde, habe laut Benger die Interessenten für die ausgeschriebene Incoming-Service-Agentur stark verunsichert. Die Entscheidung für diese Agentur habe man daher aufgeschoben, bis Klarheit herrscht. Trotzdem habe man aber erstmalig in Kärnten das Ticketpooling für Urlaubspauschalen vereinbaren können. „Die Flugfrequenz am Flughafen Klagenfurt muss in die Höhe, wir können nicht immer warten, bis sich irgendwann, irgendwer entscheidet“, sagte Benger.


Rückfragehinweis: Büro LR Benger
Redaktion: Robitsch/Sternig