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Regierungssitzung 4 - Kreative und Startups haben neuen Unternehmergeist

23.02.2016
LR Benger: Kreativwirtschaft und Startups erhalten Plattform – Wirtschaftspolitischer Beirat bekommt zwei neue Mitglieder
In der heutigen Regierungssitzung wurde auf Antrag von Wirtschaftslandesrat LR Christian Benger der Beschluss gefasst, den Wirtschaftspolitischen Beirat um zwei Mitglieder zu erweitern. „2015 haben wir für die Kreativwirtschaft und die Startups einen Nährboden geschaffen, den wir heuer kräftig düngen werden. Das Wachstum hat begonnen. Kreative und Startups sind in Kärnten zu einer Szene geworden“, erklärte heute, Dienstag, Benger beim Pressefoyer im Anschluss an die Regierungssitzung.

Daher sei es auch notwendig, dass diese Szene in die wirtschaftsstrategischen Überlegungen des Landes miteingebunden werde. „Wir wollen der jungen, modernen Wirtschaft eine Stimme, eine Plattform geben“, betonte Benger. Die Architektin Barbara Abel, Vorsitzende der Kreativwirtschaft Austria, und Alexander Mann, Interessensvertreter Austrian Startups und Gründer des Jahres 2014, werden künftig im Wirtschaftspolitischen Beirat vertreten sein.

„Mit den Jungen, den Kreativen, den Startups schaffen wir einen neuen Unternehmergeist, der zugleich Perspektive für junge Menschen im Land ist, in ihrer Heimat etwas zu erreichen“, zeigte sich Benger überzeugt. Zum ersten Mal habe die Wirtschaftspolitik 2015 den Schwerpunkt auf Kreativwirtschaft und Startups gelegt. „Der Nachholbedarf war enorm. Aber wir haben 2015 erreicht, dass eine Aufbruchsstimmung entstanden ist“, so der Wirtschaftsreferent. Kärntens junge, moderne Wirtschaft versinke nicht im Jammertal, man lasse sich von Hypo und Heta nicht hinunter ziehen, sondern man stehe am Gaspedal.

„Unsere wirtschaftspolitischen Ziele sind klar: Kärnten braucht Perspektiven für Junge, Unternehmergeist und moderne Jobs. Kreative und Startups sorgen für einen attraktiven Wirtschaftsstandort und unterstützen die traditionelle Wirtschaft beim Wachstum. Kreative und Startups sind die Antwort auf den Negativtrend“, fasste Benger zusammen.

Erstmals sei eine Euphorie entstanden. Aus Einzelkämpfern habe sich eine Szene entwickelt, die vielen einzelnen Aktivitäten von Landesseite, Förderstellen und Interessensvertretung seien gebündelt worden. Daher werde der wirtschaftspolitische Schwerpunkt 2016 auch weiter geführt. Für die Kreativen und Startups sei bereits ein 15-Punkte-Programm für 2016 gemeinsam erarbeitet worden, das nun fertig am Tisch liege. „Die Zukunft hat begonnen“, betonte der Wirtschaftsreferent.

Auf die Heta-Situation bezugnehmend betonte Benger, dass es keinen Grund gebe, Stillstand auszurufen bzw. in jahrelange Schockstarre zu verfallen, egal wie die Gläubiger am 11. März entscheiden. „Wir haben hervorragende Menschen und Unternehmen in einem großartigen Land, die ihre Arbeit unabhängig von einer Gläubiger-Entscheidung erledigen. Wir haben eine funktionierende Regierung, daher liegt es an uns, Zukunftsperspektiven zu entwickeln und das Land enkeltauglich zu machen.“ Die Wirtschaft funktioniere gut, die Landwirte investieren und im Tourismus werde mit geballter Kraft an der Nummer 1-Positionierung des Landes gearbeitet. „Unabhängig von Heta müssen wir uns daher auf die wichtigen Aufgaben konzentrieren, Prioritäten setzen und zeigen, dass wir als Regierung handlungsfähig sind“, so Benger.


Rückfragehinweis: Büro LR Benger
Redaktion: Robitsch/Sternig