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Jänner-Plus im Tourismus

25.02.2016
LR Benger: 4,6 Prozent mehr Nächtigungen, 3 Prozent mehr Ankünfte – Kärntens Natur, Kulinarik und Geselligkeit im Vordergrund – Bisherige Wintersaison trotz Schneemangels positiv
Mit wenig Schnee, traumhaftem Wetter und einem kräftigen Plus bilanziert der Kärntner Tourismus im Jänner. Ein Plus von 4,6 Prozent bei den Nächtigungen und ein Plus von 3 Prozent bei den Ankünften ist für Tourismusreferent LR Christian Benger der Beleg dafür, dass die Gäste Kärnten im Winter als Ganzes erleben wollen. „Natur, Kulinarik, Geselligkeit, zusammengefasst also die höchste Konzentration südlicher Gelassenheit, sind Kärntens Aushängeschilder, die sich bereits in den Angeboten und in der Bewerbung finden“, so Benger. Die Angebote rund um das Thema Winter hätten sich laut Benger vervielfältigt, sodass Gäste nicht nur wegen des Schifahrens alleine nach Kärnten kommen.

Die gesamte Wintersaison bisher verzeichnet einen Zuwachs bei den Nächtigungen von 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreswinter. „Der Kärntner Tourismus konnte in der ersten Winterhälfte, von November bis Jänner, eine positive Entwicklung verbuchen. Trotz des späten Winterstarts sind die ersten Zahlen für die Wintersaison 2015/16 sehr erfreulich. Für den zweiten Teil der Saison ist die Buchungslage positiv. Durch den frühen Ostertermin werden deutlich mehr Skigebiete geöffnet haben. Eine endgültige Bilanz aufgrund der veränderten Ferienordnung in einzelnen Herkunftsmärkten kann dann zu Saisonende mit Ende April gezogen werden“, sagt Kärnten Werbung-Geschäftsführer Christian Kresse.

Vor allem die Inlandsgäste hat es im Jänner nach Kärnten gezogen. 21,1 Prozent mehr Urlauber aus den anderen Bundesländern sind im Jänner 2016 nach Kärnten gekommen als im Vergleichszeitraum zum Vorjahr. 24 Prozent der Gäste kommen aus Wien, 22 Prozent aus Niederösterreich und 18 Prozent aus der Steiermark. Auch die Kärntner machen verstärkt in Kärnten Urlaub. 18,2 Prozent mehr Kärntnerinnen und Kärntner sind heuer im Jänner im Land geblieben. In Summe macht der Anteil 20 Prozent am Inlandsgast aus.

Nächtigungen aus den Herkunftsmärkten Polen, Slowenien, Kroatien haben ein Minus von bis zu 29 Prozent zu verzeichnen. Ein Nächtigungs-Plus gab es bei den Gästen aus Deutschland, Italien (+9,3%), den Niederlanden (+10,7%) und aus Tschechien (+13.6%). Insgesamt kamen um 2,5 Prozent weniger Auslandsgäste nach Kärnten. Über ein Drittel der Gäste (35%) kommen im Winter aus Deutschland nach Kärnten.

Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer betrug im Jänner 4,4 Tage. Inlandsgäste bleiben 3,6 Tage, ausländische Urlauber 5 Tage. Ein Nächtigungsplus von 16,1 Prozent haben die 4-Sterne-Superior-Unterkünfte zu verzeichnen, 3,2 Prozent macht das Plus in den 4-Sterne-Betrieben aus. 9 Prozent Plus können die Ferienwohnungen und -Häuser verzeichnen. Ein Minus mussten 1-, 2- und 5-Sterne-Betriebe im Jänner hinnehmen.

Zusammenfassung Fakten Jänner 2016: Ankünfte gesamt: 182.309 (+3 %); Nächtigungen gesamt: 805.961(+4,6 %); Auslandsgäste gesamt: 525.830 (-2,5 %); Inlandsgäste gesamt: 280.131 (+21,1 %); Winterhalbjahr bisher Nächtigungen gesamt: 1.521.366 (+1,4 %)
Unter den 20 nächtigungsstärksten Gemeinden konnten sieben Gemeinden ein positives Nächtigungsergebnis erzielen: Hermagor-Pressegger See (+25,5%), Weißensee (+9,5%), Althofen (+224,6%), Steindorf am Ossiacher See (+9,5%), Mallnitz (+17,7%), Klagenfurt am Wörthersee (+0,6%) und Ossiach (+5,2%). Einbußen mussten u.a. Bad Kleinkirchheim (-1,1%), Rennweg am Katschberg (-5,4%), Villach (-2,2%), Heiligenblut (-10,5%), Reichenau (-0,9%), Treffen am Ossiacher See (-4,9%), Seeboden (-3,1%), Finkenstein am Faaker See (-0,3%), Flattach (-1,5%), Gitschtal (-1,0%), Krems in Kärnten (-30,5%), Wolfsberg (-22,7%) und Bad Bleiberg (-17,9%) hinnehmen.


Rückfragehinweis: Büro LR Benger
Redaktion: Robitsch/Böhm