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WIRTSCHAFT

Förderaktion „Gründung am Land“: Kärnten hat die Nase vorn

29.02.2016
LR Benger: Die meisten Einreichungen kommen aus Kärnten - eine Win-Win-Situation für alle
„Eine gezielte Förderaktion des AWS unter dem Titel „Gründung am Land“ für die moderne, junge Wirtschaft und der gleichzeitigen Unterstützung des ländlichen Raumes bedeutet eine Win-Win-Situation für alle“, betonte Wirtschaftslandesrat Christian Benger bei der Ausschreibung des Calls für „Gründung am Land“.

Jetzt kann Kärnten bilanzieren: Am meisten Einreichungen in ganz Österreich für diesen Förderung kamen aus Kärnten. 24 Prozent aller Einreichungen stammen aus Kärnten. Kein anderes Bundesland hat diesen Wert erreicht.

„Wir schaffen Unternehmergeist! Die junge, kreative Szene, die mit diesem Fördermodul angesprochen war, gibt in Kärnten Gas. Aus Einzelkämpfern hat sich eine Szene entwickelt, aus Einzelaktionen wurde Euphorie“, sagte Benger heute, Montag.

Die Förderaktion „Gründung am Land“ des Austria Wirtschaftsservice (AWS) unterstützt die Gründung und Entwicklung von jungen, innovativen Unternehmen mit wirtschaftlichem Mehrwert für die jeweilige ländliche Region, in der das Unternehmen oder das künftige Unternehmen seinen Sitz hat. Die Förderung erfolgt durch einen nicht rückzahlbaren Zuschuss von bis zu 55 Prozent der Projektkosten, bis zu 50.000 Euro.

Kärntens Wirtschaftspolitik bekenne sich laut Benger ganz klar dazu, die Kreativen und die Startups zu unterstützen und zu forcieren. „Ohne sie kann sich die traditionelle Wirtschaft nicht entwickeln. Sie sind entscheidend für einen attraktiven Wirtschaftsstandort“, so Benger.

Daher habe er auch heuer den wirtschaftspolitischen Schwerpunkt auf Kreativwirtschaft und Startups gelegt. Zahlreiche Maßnahmen dienen der Vernetzung, auch über Kärntens Grenzen hinaus. Auch die Kreativprämie gibt es wieder für junge Gründer, die kreative Leistungen in Anspruch nehmen, um beide Bereiche zu unterstützen.

Alexander Mann, regionaler Ansprechpartner von AustrianStartups, Gründer von theThinking und seit kurzem auch im Wirtschaftspolitischen Beirat des Landes, erklärt: „Entrepreneure denken und arbeiten unkonventionell. Diese Förderung hilft dabei, dass sich Gründer nicht nur an den Ballungszentren orientieren müssen, sondern von dort arbeiten können, wo ihre Kunden sind. Und immer öfters ist das im ländlichen Raum.“

Zu den förderbaren Projekten von „Gründen am Land“ zählen innovatives Handwerk, innovatives verarbeitendes Gewerbe, industrielle Erzeugung, innovative Dienstleistungen sowie neue Produkte und Dienstleistungen in der Region, die der Ergänzung für regionale Wertschöpfungsketten dienen. „Damit halten wir den regionalen Wirtschafskreislauf in Schwung, um Strukturen im ländlichen Raum, Einkommen und Arbeitsplätze sowie Investitionen sicher zu stellen“, informierte Benger.


Rückfragehinweis: Büro LR Benger
Redaktion: Robitsch/kb
Fotohinweis: Büro LR Benger